Erweiterte Realität auf dem Bau: Deutsches Forschungsprojekt beendet
Ob die Erweiterte Realität (Augmented Reality, AR) im Baugewerbe zum Einsatz kommen kann, hat ein Deutsches Forschungsprojekt evaluiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Deutsches Forschungsprojekt soll den Einsatz von AR-Geräten im Bau untersuchen.
- Erste Tests verliefen erfolgreich.
- Jetzt wird bis zur Markttauglichkeit weiterentwickelt.
Das Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen hat zwei Jahre am Projekt «KlimAR» geforscht. Dieses befasst sich damit, wie und ob der Einsatz von Augmented Reality (AR, Erweiterte Realität) auf dem Bau nützlich ist. Jetzt stellen sie die ersten Ergebnisse vor.
Wie die Universität mitteilt, habe das Budget der Studie rund 450'000 Euro bemessen. Umgerechnet sind dies in etwa 480'000 Franken.
Erweiterte Realität: In anderen Branchen bereits fest etabliert
Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wie auch dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand.
Der an der Forschung beteiligte Wissenschaftler Moritz Quandt sagt: «In vielen Bereichen der Industrie sind intelligente Assistenzsysteme bereits fest etabliert.»
Ziel des Projekts sei die Unterstützung der Servicetechniker im Arbeitsablauf gewesen. Dies insbesondere bei der Instandhaltung von komplexen Heizungs-, Lüftungs-, und Klimavorrichtungen.
Der Einsatz der AR-Brille wurde testweise in die Aufbereitung und Bereitstellung technischer Dokumentationen eingebracht.
Diese Tests verliefen offenbar erfolgreich. In einem zweiten Schritt wolle man das System bis hin zur Marktreife weiterentwickeln.












