Stimmung in Chinas Industrie weiterhin eingetrübt

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China,

Chinas Industrie kämpft weiterhin mit einem anhaltenden Stimmungstief. Dieses zieht sich mittlerweile seit acht Monaten.

Chinas Industrie hat 2020 trotz der Pandemie höhere Gewinne erzielt. Im Bild: Arbeiter in einer Fabrik im chinesischen Guiyang, in der Smartphones herstellt werden. (Symbolbild)
Chinas Industrie erholt sich auch nach einem dreiviertel Jahr nicht. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/EPA/ALEKSANDAR PLAVEVSKI

Chinas Industrie überwindet ihr Stimmungstief auch im achten Monat in Folge nicht. Nach Angaben des Statistikamtes in Peking lag der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe im November bei 49,2 Punkten.

Damit stieg der ökonomische Frühindikator zwar um 0,2 Punkte im Vergleich zum Vormonat. Doch verharrt er seit einschliesslich April unter dem wichtigen Schwellenwert von 50 Punkten, ab der man von einer Ausweitung der Aktivität in den Betrieben ausgeht.

Ebenfalls schwach zeigte sich die Stimmung in den Dienstleistungsbetrieben. Hier sank der entsprechende Indexwert des Statistikamtes um 0,6 Punkte auf 49,5 Punkte. Damit liegt er nun ebenfalls unter der wichtigen Marke von 50 Punkten.

Krise drückt auf Chinas Wirtschaft

In China drückt schon lange eine Immobilienkrise auf die Wirtschaftsleistung. In Teilen der Industrie herrscht zudem ein erbitterter Preiskampf, der empfindlich auf die Gewinne der Unternehmen drückt. Zudem führte der Handelsstreit mit den USA dazu, dass Firmen auf andere Märkte ausweichen müssen.

Kommentare

User #4634 (nicht angemeldet)

Na klar, Chinas Wirtschaftswachstum ist eingetrübt und in Europa ist Sonnenschein, wie im Hochsommer.

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