Unangekündigt wollten die Shanghaier Gesundheitsbehörde einen Ikea abriegeln. Die Kundinnen und Kunden wollten dabei aber nicht ganz mitspielen.
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Sicherheitspersonal versuchen, die Menschen am Verlassen einer Ikea-Filiale in Shanghai zu hindern. - Twitter @fangshimin
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Shanghaier Behörden wollten einen Ikea kurzfristig unter Lockdown stellen.
  • Die Menschen verliessen daraufhin die Filiale fluchtartig.
  • Grund für den Lockdown war ein Kunde, der Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte.

In einer Shanghaier Ikea-Filiale kam es zu chaotischen Bildern. Kundinnen und Kunden stürmen aus dem Laden. Sicherheitsbeamte versuchen, sie daran zu hindern. Türen werden zugehalten und im nächsten Moment wieder aufgestossen – noch mehr Menschen rennen davon.

Der Auslöser der fluchtartigen Szenen ist ein Lockdown, den die Gesundheitsbehörden Shanghais kurzfristig verhängt hatten. Der Grund: Ein Kunde hatte Kontakt zu einem Corona-Patienten, berichtet die Nachrichtenagentur «Bloomberg». Am Ende haben die Entflohenen nicht viel von ihrer schnellen Reaktion: Auch sie müssen zwei Tage lang in Quarantäne.

Einer Nutzerin der chinesischen TikTok-Version Douyin zufolge wurden die Menschen im Laden rund vier Stunden festgehalten. Danach wurden sie in Quarantäne-Zentren untergebracht.

«Bloomberg» zufolge kommt es immer wieder zu solchen kurzfristig verhängten Lockdowns – und zu fluchtartigen Szenen.

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