6000 Ärzte reisen nach Wuhan – auch Schweizer wollen helfen

    Andrea Schweizer
    Andrea Schweizer

    China,

    China schickt rund 6000 Ärzte ins Coronavirus-Epizentrum nach Wuhan. Schweizer Organisationen sind gewillt zu helfen. Die Nachfrage bleibt aber aus.

    wuhan
    Ein Ärzteteam aus Shanxi tritt die Reise nach Wuhan an. - Nachrichtenagentur Xinhua

    Das Wichtigste in Kürze

    • China schickt rund 6000 Ärzte in die Provinz Hubei, das Epizentrum des Coronavirus.
    • Auch bei «Ärzte ohne Grenzen» bleibt man an der Situation in China dran.
    • Hilfe habe man angeboten, nur die Nachfrage sei inexistent.

    In China sind seit dem Ausbruch des Coronavirus bereits über tausend Menschen an den Folgen einer Lungenkrankheit gestorben. Mehr als 46'000 Erkrankte zählt man weltweit. Insbesondere im Epizentrum Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei warten Infizierte auf Hilfe. China schickt deshalb nun rund 6000 Ärzte aus dem ganzen Land nach Hubei.

    wuhan
    Ein weiteres Ärzteteam der Shangdong Universität reiste ebenfalls nach Wuhan. - Nachrichtenagentur Xinhua

    Am vergangenen Wochenende flogen 47 Charterflüge in die Stadt Wuhan. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua schreibt, ist dies der bisher grösste Transport medizinischen Personals seit Ausbruch des Coronavirus. 34 Teams aus verschiedenen Provinzen Chinas kämpfen nun vor Ort gegen das Virus.

    Schweizer Organisationen bieten ihre Hilfe an

    Auch beim Verein «Ärzte ohne Grenzen» behält man die aktuelle Lage im Auge. «Die epidemiologische und biomedizinische Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus verfolgen wir natürlich genau.» Dies gibt Mediensprecher Lukas Nef auf Anfrage bekannt.

    Wuhan Coronavirus
    Supermarkt in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan. - AFP

    Dem chinesischen Kernland und Hongkong sei zudem Unterstützung angeboten worden. An der Eindämmung sei man nicht aktiv beteiligt, wie Nef sagt. Man habe aber spezifische medizinische Schutzkleidung nach Wuhan schicken können.

    Das Schweizerische Rote Kreuz hat ebenfalls keine Mitarbeitenden im Krisengebiet. Die Unterstützung muss auch hier zuerst von China angefordert werden, damit eine Zusammenarbeit beginnen könnte. Dies teilt Katharina Schindler vom SRK auf Anfrage mit.

    China leistet viel, nimmt aber keine Hilfe an

    Dennoch unternimmt das Land alles, um die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich einzudämmen. Es werden Milliarden in die Massnahmen investiert. Diese reichen von Strassensperren über geschlossene Grenzübergänge bis hin zu Desinfektionen ganzer Städte.

    Kommentare

    Weiterlesen

    volksrepublik china
    7 Interaktionen
    Corona-Virus in China
    Coronavirus
    9 Interaktionen
    Wegen Corona-Virus

    MEHR IN NEWS

    Sommerferien
    Teures Essen
    1 Interaktionen
    Zürich
    trump
    Washington

    MEHR CORONAVIRUS

    x
    18 Interaktionen
    Covid-Impfung
    Sportler
    40 Interaktionen
    Xhaka-Hammer
    Impfung Covid
    50 Interaktionen
    Covid-19
    Luftfahrt
    9 Interaktionen
    Passagierzahlen

    MEHR AUS CHINA

    China Flagge
    1 Interaktionen
    Zinszuschuss
    Honor Watch 6 Pro
    2 Interaktionen
    Smartwatch
    4 Interaktionen
    Schanghai