Eigene Entführung vorgetäuscht: Frau ging mit Lösegeld Bingo spielen

    Keystone-SDA
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    Spanien,

    In Spanien hat eine Frau ihre Entführung vorgetäuscht, um von ihrem Ehemann Geld zu erpressen. Sie wurde erwischt, als sie das Lösegeld für Bingo einsetzte.

    Spanierin Bingo
    Während ihr Mann im Spital lag, ging die skrupellose Spanierin mit seinem Lösegeld Bingo spielen. (Symbolbild) - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Spanien hat eine Frau von ihrem Ehemann per Fake-Entführung Geld erpresst.
    • Den Erlös setzte die 47-Jährige ein, um Bingo zu spielen.

    Die spanische Polizei hat eine Frau festgenommen, die ihre eigene Entführung vorgetäuscht haben soll. Mit dem dabei eingenommenen Lösegeld soll die Spanierin daraufhin Bingo gespielt haben.

    Hemmungslose Entführerin im Bingo-Saal entdeckt

    Die 47-Jährige sei in der Stadt Badalona unweit von Barcelona im Bingo-Saal entdeckt und festgenommen worden. Zuvor habe sie das Geld abgehoben, berichteten die Zeitung «ABC» und andere spanische Medien unter Berufung auf die Regionalpolizei.

    Geldkoffer
    Durch eine vorgetäuschte Entführung hat eine Spanierin mehrere Tausend Euro erbeutet. (Symbolbild) - Pixabay

    Die Frau ging den Berichten zufolge bei ihrem Erpressungsversuch ziemlich hemmungslos vor. Sie habe bei einer vorgetäuschten Entführung 6000 Euro gefordert und ein Teil des Geldes bekommen, hiess es.

    Sie spielte direkt neben Spital mit Ehemann

    Ihr Ehemann habe zum Zeitpunkt der Lösegeldforderung Anfang Oktober im Spital gelegen. Er sei im Krankenbett von seiner Frau - anonym natürlich - per Instant Messaging kontaktiert worden. Daraufhin habe er sofort eine Überweisung an das von den vermeintlichen Entführern genannte Konto veranlasst.

    Aber auch die Polizei wurde sofort alarmiert. Diese habe den Fall schnell gelöst. Kurios: Der Bingo-Saal, in dem die Frau entdeckt wurde, liegt genau gegenüber dem Krankenhaus, in dem der ahnungslose Ehemann lag.

    Spielen Sie gerne Bingo?

    Die Frau, die vermutlich an Spielsucht leidet, sei inzwischen unter Auflagen auf freien Fuss gesetzt worden, hiess es. Sie werde demnächst dem Richter vorgeführt. Ihr wird Vortäuschung einer Straftat zur Last gelegt. Nach spanischem Recht kann sie deswegen zu einer Haftstrafe von bis zu zwei Jahren verurteilt werden.

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