Wenn Bern Richtung Wankdorf fährt
Vom 24. April bis 3. Mai findet auf dem BERNEXPO-Areal die BEA statt. Bei der Frühlingsmesse geht es ums Ausprobieren, ums Diskutieren, ums Vergleichen.

Es gibt diese Tage im Frühling, an denen Bern ein bisschen anders klingt, riecht, aussieht. Das 9er-Tram ist voller als sonst, vor dem Wankdorf steigen Menschen mit leuchtenden Augen aus und irgendwo trägt immer jemand eine Pflanze herum.
Vom 24. April bis 3. Mai 2026 sind wieder genau diese zehn Tage: wenn sich auf dem BERNEXPO-Areal das Land im Kleinformat begegnet. Wer durch die Hallen geht, merkt schnell: Hier geht es nicht nur ums Anschauen. Es geht ums Ausprobieren, ums Diskutieren, ums Vergleichen.

Man bleibt stehen, kommt ins Gespräch und entdeckt Dinge, auf die man sonst vielleicht nie gestossen wäre. Vielleicht ist es ein neues Velo. Vielleicht eine Idee, wie Energie in Zukunft produziert wird. Vielleicht einfach nur ein Glas Wein, das länger dauert als geplant.
Die BEA lebt von diesen Übergängen. Zwischen Tradition und Technologie. Zwischen Heuduft und Hightech. Zwischen Stall und Start-up. Während in der Arena der BEA PFERD Präzision, Kraft und Eleganz den Ton angeben, wird ein paar Schritte weiter über digitale Lösungen, nachhaltige Konzepte oder neue Wohnformen gesprochen.

Und draussen dreht sich das Riesenrad ruhig über allem, als wolle es sagen: Das hier gehört zusammen, und funktioniert seit über 70 Jahren. Im Bereich Bauen und Wohnen wird Probe gesessen, verglichen und geplant. Wer umbaut, neu einrichtet oder vom Eigenheim träumt, findet hier Inspiration, aber vor allem konkrete Lösungen und persönliche Beratung statt Bildschirmrecherche.
Ein paar Hallen weiter zeigt die Sonderschau «Roboterwelten» (Halle 2.1, Stand A100), wie nah Zukunft inzwischen ist. Melkroboter arbeiten präzise im Stall, Assistenzsysteme schaffen neue Selbstständigkeit, Hochschulen wie ETH, BFH oder HSLU präsentieren Technologien, die heute schon im Alltag ankommen.
Öffnungszeiten
Täglich
09.00 bis 18.00 Uhr
Degustation
11.00 bis 20.00 Uhr, Sonntage bis
18.00 Uhr
Festwirtschaft und Barbetrieb
Montag bis Donnerstag bis 00.30 Uhr
Freitag und Samstag bis 03.30 Uhr
Sonntag bis 00.30 Uhr
(letzter Tag bis 18.00 Uhr)
Ab 18.00 Uhr sind die BEA Eingänge A, C und D geschlossen. Direkter Zugang zum BEA Nightlife via Eingang B und E.
Digitalisierung ist hier kein Schlagwort, sondern Realität. Und dann wieder Bodenhaftung: In «Wir sind Schweizer Milch» (Halle 3.0, Stand G100) wird sichtbar, was hinter einem alltäglichen Produkt steckt. Nachhaltigkeit, Tierwohl, Regionalität.
Vielleicht ist genau das Besondere an der BEA: dass all diese Welten hier nebeneinander existieren. Die BEA ist kein durchinszeniertes Spektakel, sondern ein Ort, an dem sich das Land selber zuschaut. Mit all seinen Widersprüchen, Interessen, Geschmäckern und Generationen.








