Zweiter Mann wegen Verbreitung von Christchurch Video angeklagt

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    Nach dem Attentat auf zwei Moscheen in Christchurch NZ ist ein zweiter Mann angeklagt worden. Er wird beschuldigt, das Live-Video verbreitet zu haben.

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    Polizisten patrouillieren in einem Park vor der Al-Nur-Moschee. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Freitag verübte ein Rechtsextremist ein tödliches Attentat auf Neuseeland.
    • Ein Live-Video hielt die abscheuliche Tat des 28-Jährigen fest.
    • Nun wurde ein zweiter Mann wegen der Verbreitung des Videos angeklagt.

    In Neuseeland ist ein zweiter Mann angeklagt worden. Er wird beschuldigt, das Live-Video des Anschlags in einer Moschee in Christchurch im Internet verbreitet zu haben.

    Der 44-jährige Philip Arps wurde nach Polizeiangaben am Dienstag festgenommen und wegen der Verbreitung unzulässigen Materials in zwei Anklagepunkten beschuldigt. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft an. Der Mann soll am 15. April erneut vor Gericht erscheinen.

    Zwei Teenager bereits in Haft

    In Neuseeland sitzt bereits ein Teenager in Haft, der das Anschlagsvideo ebenfalls verbreitet hatte. Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass der 18-Jährige direkt in die Anschläge verwickelt war.

    Der mutmassliche Attentäter, der rechtsextreme Australier Brenton Tarrant, hatte am Freitag das Feuer eröffnet. Er hat in zwei Moscheen in Christchurch auf Gläubige geschossen und 50 Menschen getötet. Seine Bluttat hatte er gefilmt und live im Internet übertragen.

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