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    WHO will Zugang zu Verhütungsmitteln erleichtern

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    Genève,

    Während der Corona-Pandemie hatten viele Menschen plötzlich keinen Zugang mehr zu Verhütungsmitteln. Dieses will die WHO nun verbessern.

    Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sollte der Zugang zu Verhütungsmitteln, darunter Kondome, weltweit erleichtert werden. (Archivbild)
    Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sollte der Zugang zu Verhütungsmitteln, darunter Kondome, weltweit erleichtert werden. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die WHO will den Zugang zu Verhütungsmitteln erleichtern.
    • Diese sollen etwa direkt über Apotheken abgegeben werden.
    • Ausserdem sollen sie in grösseren Mengen erhältlich sein.

    Der Zugang zu Verhütungsmitteln sollte nach einer neuen Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in zahlreichen Ländern erleichtert werden.

    In der Corona-Pandemie hätten viele Menschen plötzlich keinen Zugang gehabt, weil sie nicht mehr zu Ärztinnen und Ärzten, Spitälern und Kliniken für Familienplanung gehen konnten.

    Abgabe in grösseren Mengen

    Die WHO empfiehlt, den Zugang zu Verhütungsmitteln zu verbessern und sie etwa direkt über Apotheken abzugeben. Ausserdem sollten Menschen die Mittel in grösseren Mengen bekommen können, damit sie mehrere Monate halten.

    Die WHO nennt etwa Kondome, Antibabypillen, einige Diaphragmen und Spermizide sowie das Gestagen-Verhütungsmittel DMPA, bekannt als Drei-Monats-Spritze. Es müsse nicht mehr in den Muskel, sondern könne sicher unter die Haut gespritzt werden. Anwenderinnen könnten es sich also selbst verabreichen.

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    Verschiedene Verhütungsmittel liegen auf einem Tisch. - Keystone

    Im ersten Pandemiejahr hätten 70 Prozent der Länder weltweit gemeldet, dass ihre Familienplanung zu Beginn eingeschränkt gewesen sei. Das habe unter anderem das Risiko ungewollter Schwangerschaften erhöht, schreibt die WHO. Statistiken über ungewollte Schwangerschaften während der Pandemie legte sie nicht vor.

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