WHO: Fast 500 bestätigte Ebola-Fälle im Kongo und in Uganda
Das Ebolavirus breitet sich in Zentralafrika weiter aus. Die Zahlen steigen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in Zentralafrika steigt auf fast 500.
- Gemäss WHO fallen 452 Fälle auf die DR Kongo.
- In dem Land gab es bislang 82 Todesfälle.
In Zentralafrika hat sich die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle auf fast 500 erhöht. In der Demokratischen Republik Kongo gebe es 452 bestätigte Infektionen, darunter 82 Todesfälle, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Samstag mit.
In Uganda gibt es demnach 19 bestätigte Ebola-Fälle. Zwei infizierte Menschen starben dort. Damit verzeichnete die WHO hundert bestätigte Infektionen und 20 Todesfälle mehr als am Freitag.
Die WHO hatte wegen der Epidemie Mitte Mai eine «gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» ausgerufen – ihre zweithöchste Alarmstufe.

Ebola verursacht Fieber mit Blutungen und wird über Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch wird durch die Virusvariante Bundibugyo verursacht, gegen die es bisher weder eine spezifische Behandlung noch einen zugelassenen Impfstoff gibt.














