Aus weltweit 16 Ländern sind insgesamt etwa 250 Fälle von Affenpocken gemeldet worden. Wie die WHO meldet, sei die Gefahr für die Öffentlichkeit gering.
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Das Logo der Weltgesundheitsorganisation (WHO). - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • In 16 Ländern wurden insgesamt 250 Fälle von Affenpocken gemeldet.
  • Laut der WHO kann dieser «Ausbruch eingedämmt werden».
  • Für die Öffentlichkeit bestehe nur ein geringes Risiko.

Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind rund 250 Fälle von Affenpocken aus 16 Ländern gemeldet worden.

Diese Zahl an bestätigten Infektionen und Verdachtsfällen betreffe nur Länder, in denen die Viruskrankheit zuvor nicht regelmässig gehäuft aufgetreten sei. Das sagte WHO-Expertin Rosamund Lewis am Dienstag in Genf. «Dieser Ausbruch kann eingedämmt werden», sagte sie. Die aktuelle Häufung der Fälle sei zwar besorgniserregend, doch das Risiko für die Öffentlichkeit gering.

Die meist mild verlaufende Krankheit war schon vor den derzeitigen Fällen immer wieder in einigen wenigen afrikanischen Ländern aufgetreten. In der Demokratischen Republik Kongo gab es laut WHO dieses Jahr bereits 1200 Verdachtsfälle. Lewis sagte, dass nur sehr wenige davon etwa durch Laboruntersuchungen bestätigt worden seien.

Die WHO veröffentlichte am Dienstag zusätzlich zu der genannten Statistik auch leicht abweichende Zahlen zu Fällen und Ländern. Ein Sprecher der UN-Organisation konnte die Differenzen auf Anfrage nicht aufklären.

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