Weisses Haus: Ernste Gefahr eines iranischen Vergeltungsschlags

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    Die US-Regierung überprüft ihre militärische Aufstellung in der Region angesichts eines potenziellen iranischen Vergeltungsschlags.

    Weisse Haus
    Aufgrund der ernsten Gefahr eines iranischen Gegenschlags überdenkt die US-Regierung ihre militärische Präsenz in der Region. (Archivbild) - Keystone

    «Wir halten die potenzielle Bedrohung durch den Iran nach wie vor für (...) für realistisch, für glaubwürdig, und wir beobachten sie so genau wie möglich», betonte John Kirby. Auf Nachfrage machte Kirby keine Angaben zu einem Bericht, wonach die USA militärisches Gerät für den möglichen Angriff nach Nahost gebracht haben.

    Er äusserte sich auch nicht zu Berichten, denen zufolge ein Angriff kurz bevorsteht und gab keine Details darüber preis, wie ein möglicher Vergeltungsschlag aussehen könnte. «Ich habe die Berichte gesehen und ich kann nicht darüber sprechen, was uns die Geheimdienstinformationen über das Ausmass dieses Angriffs sagen.»

    Möglicherweise Hunderte Drohnen im Einsatz

    Der US-Sender CBS berichtete am Freitag, dass ein Vergeltungsschlag möglicherweise mehr als hundert Drohnen und Dutzende von Raketen umfassen würde, die militärische Ziele innerhalb Israels treffen könnten. Kirby betonte, dass die USA alles täten, um sicherzustellen, dass Israel alles habe, was es brauche, um sich zu verteidigen. Auf die Frage, warum die US-Regierung – anders als etwa vor dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – öffentlich keine Geheimdienstinformationen teile, reagierte Kirby ausweichend.

    Niemand lehne sich zurück, betonte er. Manche Gespräche sollten aber nicht in der Öffentlichkeit geführt werden.

    «Es ist eine ernste Bedrohung.» Nach einem mutmasslich israelischen Angriff auf das iranische Botschaftsgelände in Syrien am 1. April haben die Drohungen aus Teheran in Richtung Israel jüngst zugenommen.

    Iran droht mit Vergeltung

    Der Angriff sei wie ein Angriff auf iranisches Territorium gewesen und Israel müsse bestraft werden, sagte Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei am Mittwoch. Die US-Botschaft in Israel gab vor dem Hintergrund der Drohungen eine Sicherheitswarnung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.

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