Wahrzeichen weltweit für Klimaschutz im Dunkeln

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Deutschland,

    In vielen Ländern weltweit vom Pazifik bis Europa sind am Samstagabend bekannte Wahrzeichen für eine Stunde im Dunkeln geblieben. In den USA schaltete unter anderem das Empire State Building in New York seine Beleuchtung ab.

    Earth Hour
    Auch am Brandenburger Tor gingen während der «Earth Hour» die Lichter aus. - keystone

    In Brasilien beteiligte sich erneut die berühmte Christusstatue in Rio de Janeiro. Mit der weltweiten Aktion «Earth Hour», der um den Planeten ziehenden «Stunde der Erde», möchte die Umweltschutzorganisation WWF ein Zeichen für mehr Engagement im Klimaschutz setzen.

    Den Anfang machte am Samstag das neuseeländische Auckland um 20.30 Uhr Ortszeit mit dem Sky Tower und der Harbour Bridge. In Europa wurde unter anderem das Licht am Pariser Eiffelturm und dem Schloss Schönbrunn in Wien ausgeschaltet. Auch die Akropolis im Zentrum Athens und eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands, das Brandenburger Tor, lagen für eine Stunde im Dunkeln. Nach Angaben des WWF planten auch Schweizer Städte und Gemeinden ein Zeichen für den Schutz der Natur.

    Die vom WWF initiierte Klimaschutzaktion findet 2026 bereits zum 20. Mal statt. Der WWF Australien hatte die «Earth Hour» 2007 ins Leben gerufen – als Zeichen dafür, dass die Menschheit sich besser um die Erde kümmern muss. Sie begann einst als lokale Kampagne in Sydney und hat sich seither zu einer globalen Bewegung entwickelt.

    «Wir wissen, dass es weit mehr braucht als eine Stunde, in der wir das Licht ausschalten, um einen messbaren Einfluss auf den Klimawandel zu haben», heisst es auf der «Earth-Hour»-Webseite. Die Aktion trage aber dazu bei, das Bewusstsein für das Problem zu schärfen und mehr Engagement zu zeigen.

    Heute sei die «Earth-Hour» wichtiger denn je: «Die Natur ist nicht etwas Externes», sagte Thomas Vellacott, CEO von WWF Schweiz. «Geht es der Natur gut, geht es auch uns besser.»

    Die Organisatoren wollen nach eigenen Angaben mit der «Earth Hour» auch möglichst viele Menschen mobilisieren, 60 Minuten lang selbst für die Umwelt aktiv zu werden. Der WWF rät etwa, Müllsammel-Aktionen zu organisieren, selbst Gemüse anzupflanzen oder auch zur Ruhe zu kommen und einmal durchzuatmen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2019 (nicht angemeldet)

    Alles nur eine billige Farce was da abgeht!

    User #5205 (nicht angemeldet)

    Eine Gedenkminute für die von den Windkraftmultis zerstörten Landschaften wäre sinnvoller.

    Weiterlesen

    Ärzte ohne Grenzen
    241 Interaktionen
    Ding Dong
    Mauschelei-Vorwürfe an Zürcher Gebäudeversicherung
    30 Interaktionen
    Amtsmissbrauch?

    MEHR IN NEWS

    Eine mexikanische Flagge weht im Wind.
    Puerto Vallarta
    Schule
    6 Interaktionen
    BFS-Prognose
    Home24 XXXLutz
    8 Interaktionen
    Brüssel
    Unicef
    9 Interaktionen
    Viele Kinder

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Manuel Neuer Bayern München
    20 Interaktionen
    Nach Mega-Bock
    Bärbel Bas
    24 Interaktionen
    Berlin
    Josef Settele
    Halle
    Friedrich Merz
    23 Interaktionen
    Berlin