Sanaa

    Vier Kinder bei Minenexplosion im Jemen getötet

    Keystone-SDA
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    Jemen,

    Bei der Explosion einer Mine im Süden des Jemen sind vier Kinder getötet und neun weitere verletzt worden. Das teilten örtliche Behörden in der Provinz Dhale mit. Nach Angaben der Behörden ereignete sich der Vorfall im Dorf al-Raibi, als eine Landmine detonierte, die mutmasslich von den mit dem Iran verbündeten Huthi stammte. Die Explosion wurde als eine der «schrecklichsten humanitären Katastrophen» bezeichnet, die die Provinz je erlebt habe.

    Explosion
    Bei der Explosion einer Mine im Süden des Jemen sind vier Kinder getötet und neun weitere verletzt worden. - keystone

    Der Gouverneur der Provinz Dhale rief internationale und humanitäre Organisationen sowie Minenräumdienste dazu auf, ihre Anstrengungen zur Beseitigung von Kriegsresten und Sprengsätzen zu verstärken. Diese stellten weiterhin eine erhebliche Gefahr für die Zivilbevölkerung dar.

    Nach Schätzungen der jemenitischen Regierung sollen Huthi-Kämpfer seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014 rund zwei Millionen Sprengkörper verlegt haben. Die Miliz hatte damals weite Teile des Nordens des Landes unter ihre Kontrolle gebracht, darunter auch die Hauptstadt Sanaa, woraufhin die international anerkannte Regierung in den Süden verdrängt wurde.

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