Der versicherte Schaden durch Naturkatastrophen hat gemäss Grossmakler Aon in der ersten Jahreshälfte mit 42 Milliarden Dollar ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht.
Ein Auto fährt auf einer zugeschneiten Strasse. Im südlichen US-Bundesstaat Texas sind wegen ungewöhnlich kalten Winterwetters Hunderttausende Menschen mindestens zeitweise ohne Strom gewesen. Foto: David J. Phillip/AP/dpa
Ein Auto fährt auf einer zugeschneiten Strasse. Im südlichen US-Bundesstaat Texas sind wegen ungewöhnlich kalten Winterwetters Hunderttausende Menschen mindestens zeitweise ohne Strom gewesen. Foto: David J. Phillip/AP/dpa - sda - Keystone/AP/David J. Phillip

Der versicherte Schaden durch Naturkatastrophen hat gemäss in der ersten Jahreshälfte mit 42 Milliarden Dollar ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht. Allein die extreme Kälte in den USA habe entsprechende Schäden von 15 Milliarden Dollar verursacht. Dies teilte das Unternehmen Aon plc am Mittwoch mit.

Schwere Stürme in West- und Mitteleuropa im Juni schlugen mit 4,5 Milliarden Dollar zu Buche. Aon plc zufolge können in den ersten sechs Monaten weltweit rund 3000 Todesfälle auf Naturkatastrophen zurückgeführt werden. 800 davon auf die Hitzewelle im Westen Kanadas und der USA Ende Juni. Die jüngsten Überschwemmungen vor allem in Deutschland fallen ins zweite Halbjahr.

Den Aon-Daten zufolge belief sich der wirtschaftliche Schaden durch Naturkatastrophen in der ersten Jahreshälfte insgesamt auf 93 Milliarden Dollar. Damit blieb er unter dem Zehn-Jahres-Durchschnitt. Das erklärt sich daraus, dass Katastrophen in Industriestaaten meistens zu höheren versicherten Schäden führen. So stehen allein die USA für 72 Prozent der weltweit versicherten Schäden im ersten Halbjahr.

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