Venezuela: Trumps Pläne unter der Lupe

Maike Lindberg
Maike Lindberg

Venezuela,

US-Präsident Donald Trump plant Landoperationen gegen Drogenkartelle in Venezuela. Experten diskutieren Regimewechsel oder gezielte Schläge.

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US-Präsident Trump will hart gegen Drogenkartelle in Venezuela vorgehen. - keystone

Donald Trump kündigte Landaktionen gegen venezolanische Drogenhändler an. Die Operationen starten «very soon», sagte er laut «CNN» zu Soldaten.

Die US-Militärs haben Schiffe und 15'000 Soldaten im Karibikraum stationiert. Dies geschieht im Rahmen von «Operation Southern Spear», meldet «Reuters».

Trump bezeichnete Nicolás Maduro als Terroristen. Das Regime wird mit dem «Cartel de los Soles» in Verbindung gebracht, so «Al Jazeera».

Trump und Venezuela: Militärische Eskalation

Trump schloss kürzlich den venezolanischen Luftraum. Airlines und Netzwerke sollen sich fernhalten, warnte er auf Social Media, berichtet die «Deutsche Welle».

Findest du einen Machtwechsel in Venezuela realistisch?

Experten sehen Vorbereitungen für Schläge auf venezolanischem Boden. Trump hat Maduro ein Ultimatum gegeben, das abgelaufen ist, erklärt die «BBC».

Die US-Regierung stuft Maduro und Verbündete als Terrororganisation ein. Dies erweitert Sanktionsmöglichkeiten, meldet «CBS News».

Expertenmeinungen zu Trumps Strategie

Analysten wie Adolfo Franco sehen Regimewechsel als Ziel. Trump wolle Maduro friedlich oder gewaltsam entfernen, so «Al Jazeera».

Ökonomen betonen Ölvorkommen als Motiv. Venezuela soll von US-Interessen abhängig werden, nicht von China oder Russland, erläutert Salvador Santino Regilme.

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US-Präsident Trump hat den Präsidenten von Venezuela Nicolás Maduro als "Terroristen" bezeichnet. - keystone

Kritiker warnen vor Souveränitätsverletzungen. Kolumbiens Präsident Petro drohte mit Gegenwehr, berichtet «CBS News». Demokraten wie McGovern fordern Kongressbeteiligung.

Kommentare

User #3392 (nicht angemeldet)

Dass es Schmuggler sind ist unstrittig. Die Frage ist, wie geht man damit um. Der Rechtsstaat ist machtlos, seit Jahrzehnten. Dass die Geheimdienste wissen wer Drogen schmuggelt ist ebenfalls unstrittig. Sie haben bisher jedoch auf kontrollierten Drogenhandel gesetzt. Ganz um Sinne von, lieber die Kriminellen kennen, als in den Untergrund treiben. Ähnlich machen es europäische Länder. Das hat allerdings wenig mit Bekämpfung zu tun, sondern nur mit Kontrolle. D. Trump geht den Weg, das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen. Nur ist das halt vor dem Recht schwierig. Aber das Recht versagt eben bei der organisierten Kriminalität. Deswegen kriegt man Typen wie Al Capone eher nur mit Steuerhinterziehung dran, aber nie mit den Verbrechen an sich.

User #3408 (nicht angemeldet)

Was bleibt Trump - wenn das Militär ihn nicht stürzt!? Invasion bleibt noch als Möglichkeit. Das kann ja heiter werden.

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