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    Unwetter-Chaos bei Swiss: 85 Flüge gestrichen

    Redaktion
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    Kloten,

    Gewitter-Chaos am Flughafen Zürich: 85 Swiss-Flüge mussten gestrichen werden, 11'200 Passagiere sind betroffen.

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    Wegen der Unwetter musste die Swiss bis zum späten Nachmittag insgesamt 85 Flüge streichen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Swiss musste wegen der Unwetter 85 Flüge streichen, rund 11'200 Passagiere sind betroffen.
    • Zahlreiche weitere Flüge verzeichnen Verspätungen von bis zu drei Stunden oder mehr.
    • Swiss übernimmt Kosten für Hotel, Essen und nötige Taxifahrten.

    Bis zum späten Nachmittag musste die Swiss insgesamt 85 Flüge streichen, die für heute ab respektive nach Zürich geplant waren. Davon sind rund 11'200 unserer Passagiere betroffen. Darüber informiert die Fluggesellschaft in einer Medienmitteilung.

    Zahlreiche weitere Flüge verzeichnen Verspätungen von bis zu drei Stunden, in einzelnen Fällen auch darüber hinaus. Weitere Flugannullierungen im Verlauf des Abends können derzeit nicht ausgeschlossen werden.

    Oliver Buchhofer, Chief Operating Officer von Swiss: «Tausende Passagiere tragen heute die Folgen einer ausserordentlich schwierigen Betriebssituation. Unser gemeinsames Ziel muss jetzt sein, diese Auswirkungen so rasch wie möglich zu reduzieren. Dazu braucht es ein enges Zusammenspiel aller Systempartner und die Bereitschaft, die vorhandenen betrieblichen Möglichkeiten konsequent zu nutzen. SWISS, der Flughafen Zürich und Skyguide stehen hier gemeinsam in der Verantwortung gegenüber unseren Passagieren.»

    Der SWISS-Flugbetrieb ist nach wie vor erheblich von der aktuellen Wetterlage beeinträchtigt. Wiederholte Gewitter und Blitze in der Region haben heute am Flughafen Zürich zu mehreren sogenannten «Handling-Stopps» geführt.

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    Die heftigen Unwetter am Freitag hatten auch auf den Flugverkehr in Zürich Auswirkungen. - keystone

    Während dieser Stopps muss die Arbeit auf dem Vorfeld aus Sicherheitsgründen vorübergehend eingestellt werden. Flugzeuge können in dieser Zeit unter anderem nicht be- und entladen, betankt oder für ihren nächsten Flug abgefertigt werden.

    Verspätungen häufen sich am Abend an

    Die Gewitter schränken die Zahl der möglichen Starts und Landungen teilweise stark ein. Hinzu kommen deutlich längere Rollzeiten am Flughafen. Sowie wetterbedingte Einschränkungen im Schweizer Luftraum und in angrenzenden Lufträumen, darunter Deutschland und Frankreich.

    Die Auswirkungen dieser Einschränkungen summieren sich über den Tag: Verspätet sich ein Flug, startet auch der nachfolgende Flug, der mit demselben Flugzeug geplant ist, entsprechend später. Gegen Abend laufen immer mehr dieser über den Tag aufgelaufenen Verspätungen zusammen und führen zu einem betrieblichen Flaschenhals.

    Swiss übernimmt Kosten für Passagiere

    Die Fluggesellschaft übernehme sämtliche nötigen Kosten, die für die Passagiere anfallen würden. Dazu gehören Hotelübernachtungen bis zum nächstmöglichen Weiterflug, die zwischenzeitliche Verpflegung sowie nötige Taxifahrten oder Telefongespräche.

    Die Mitarbeitenden setzen weiterhin alles daran, den Flugbetrieb unter diesen schwierigen Bedingungen so stabil wie möglich zu halten.

    Die Fluggesellschaft hoffe, die Situation im weiteren Verlauf des Abends gemeinsam mit Skyguide und dem Flughafen Zürich zunehmend stabilisieren zu können.

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    Kommentare

    User #5008 (nicht angemeldet)

    Diejenigen die sich über die Streichung der Flüge beschweren, wären die ersten die bei einem Absturz Schadenersatzforderungen stellen würden, falls sie es über überhaupt überleben würden.

    User #3325 (nicht angemeldet)

    Betriebseinschränkungen sind manchmal nötig und richtig. Die Probleme in Zürich entstehen weil kein Konzept besteht wie man aus diesen Einschränkungen wieder in den Normalbetrieb zurückkehren kann. Mein Flug heute aus Hamburg hatte eineinhalb Stunden Verspätung nachdem in Hamburg schon 3 Stunden Verspätung wegen Systemproblemen in Zürich angekündigt wurden. Am Gate in Zürich dauerte es dann noch 30 Minuten bis jemand die Passagierbrücke ans Flugzeug andockte.

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