Treibstoffmangel könnte die humanitäre Hilfe im Gazastreifen behindern. Das UN-Hilfswerk bittet um dringende Lieferungen.
Das Mandat des UN-Hilfswerks wird verlängert
Das Mandat des UN-Hilfswerks wird verlängert - AFP/Archiv

Das UN-Hilfswerk für Palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) hat vor einem akuten Treibstoffmangel im Gazastreifen gewarnt. «Wenn wir keinen Treibstoff bekommen, der uns erlaubt, weiterhin humanitäre Hilfe zu leisten, werden wir nicht in der Lage sein, Menschen in Not über Mittwochabend hinaus zu helfen – und das ist morgen», sagte Sprecherin Juliette Touma der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Ernsthafter Treibstoffmangel im Gazastreifen: Humanitärer Einsatz gefährdet

UNRWA habe einen ernsthaften Mangel an Treibstoff. Deshalb bitte das Hilfswerk um eine dringende Lieferung in den Gazastreifen, um seinen humanitären Einsatz fortführen zu können. «Wir haben 600'000 Binnenflüchtlinge in mehr als 150 Unterkünften der UNRWA», sagte Touma weiter. Sie alle hingen von der Unterstützung des Hilfswerks ab.

Im Gazastreifen sind nach UN-Angaben seit Samstag zwar 54 Lastwagen mit Hilfsgütern eingetroffen.

Die Menge der Hilfsgüter reiche aber bei weitem nicht. Zudem sei nicht der dringend benötigte Treibstoff dabei. Treibstoff wird im Gazastreifen unter anderem zum Betrieb von Stromgeneratoren in Kliniken benötigt und um die Trinkwasserversorgung aufrechtzuerhalten.

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