Pulitzer-Preise würdigen kritischen Journalismus über Trump

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    USA,

    In New York wurden die Pulitzer-Preise vergeben. Kritische Recherchen zu Donald Trump und zum Fall Jeffrey Epstein gewannen die wichtigsten Auszeichnungen.

    Pulitzer Preise
    Diese Medaille wird bei der Verleihung der Pulitzer-Preise in New York verliehen. - keystone

    Die renommierten Pulitzer-Preise für journalistische Arbeiten sind in New York verliehen worden. Viele der ausgezeichneten Beiträge befassten sich kritisch mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump, berichtet «ZDFheute».

    Der Pulitzer-Preis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen im Journalismus weltweit. Die Pulitzer-Verwalterin Marjorie Miller prangerte vor der Bekanntgabe der Preisträger den zunehmenden Druck auf Journalisten in den USA an.

    Pulitzer Preise
    Die Pulitzer Preise zählen zu den wichtigsten Auszeichnungen im Journalismus weltweit. - keystone

    «Wir stehen für zivilen Diskurs und gegen Zensur», sagte sie laut «Tagesschau». Leider müsse das heute wiederholt werden in einer Zeit, in der der Zugang von Medien zum Weissen Haus eingeschränkt wird.

    Pulitzer Preise für US-Medien

    Der Preis «Dienst an der Öffentlichkeit» ging an die «Washington Post» für Berichte über Trumps Regierung, schreibt «ZDFheute». Die «New York Times» wurde für investigative Recherchen mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

    Laut der «Kölnischen Rundschau» deckten die Recherchen finanzielle Verflechtungen im Umfeld von Donald Trump auf. Berichtet wird über Vorteile für Personen aus Trumps Umfeld durch internationale Geschäftsbeziehungen.

    Pulitzer Preise
    Mehrere ausgezeichnete Beiträge befassen sich kritisch mit der Regierung von Donald Trump. - keystone

    Die «Chicago Tribune» erhielt den Pulitzer-Preis in der Kategorie «Lokale Berichterstattung». Sie berichtete über eine militarisierte Einwanderungsoperation in Chicago, die als «belagerungsähnlich» beschrieben wurde.

    Recherchen zu Epstein ausgezeichnet

    Eine besondere Auszeichnung erhielt die Journalistin Julie K. Brown für ihre Berichterstattung über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Ihre Serie «Perversion of Justice» zeigte zeigte, wie das Justizsystem Epstein vor schwereren Anklagen schützte, schreibt «Miami Herald».

    Die Artikelserie erschien 2017 und 2018 im «Miami Herald». Sie trug massgeblich dazu bei, neue Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein anzustossen.

    Pulitzer Preise
    Mutige Berichterstattung brachte neue Ermittlungen im Fall Jeffrey Epstein ins Rollen. - keystone

    Julie K. Brown schrieb die Auszeichnung den Betroffenen zu, die ihr vertrauten. «Diese Auszeichnung gehört den Frauen, die uns ihre Geschichten anvertrauten», sagte sie laut «Miami Herald».

    Traditionspreis seit 1917

    Für die diesjährigen Preise wurden 1.077 journalistische Beiträge eingereicht, berichtet «ZDFheute». Der von Joseph Pulitzer gestiftete Preis wird seit 1917 vergeben.

    Siehst du die Pressefreiheit aktuell unter Druck?

    Der Pulitzer-Rat setzt sich aus Journalisten, Redakteuren und Akademikern zusammen. Weitere Preise gingen an Arbeiten zu künstlicher Intelligenz, den Katastrophalfluten in Texas und der Zerstörung in Gaza, so «Rundschau Online».

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    Kommentare

    User #5741 (nicht angemeldet)

    Das ist doch mal eine Geschichte Wert! 🍻

    User #9916 (nicht angemeldet)

    Pulitzer ist/war der Erfinder der Fake News und wird bis Heute dafür gefeiert. 😘

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