Krieg

    Ukraine-Krieg: Russen-Soldaten starten Meuterei

    Milena Zürcher
    Milena Zürcher

    Russland,

    Russlands Regierung versucht, Bürger mit einer Zahlung an die Fronten im Ukraine-Krieg zu locken. Da das Geld ausbleibt, starten Rekruten nun eine Meuterei.

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    Russische Soldaten in Uljanowsk starten eine Meuterei, weil die von Russlands Regierung versprochene Zahlung ausbleibt. - Twitter /@Maks_NAFO_FELLA + @Artur27170547

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russlands Regierung verspricht ihren Bürgern eine Zahlung, wenn sie an die Front gehen.
    • Da die Entschädigung ausbleibt, starten Soldaten in Uljanowsk nun eine Meuterei.

    Rund neun Monate nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs gehen Wladimir Putin langsam die Ressourcen aus. Die russische Regierung versucht deshalb, ihre Bürger mit dem Versprechen einer Bezahlung an die Front zu locken. Umgerechnet 4800 Franken sollen ihre Familien als Entschädigung erhalten.

    Doch die Angehörigen mobilisierter Soldatinnen und Soldaten in Uljanowsk sollen bisher leer ausgegangen sein. Nun verweigern die Truppen den Einsatz in Ukraine-Krieg – bis sie ihren Lohn erhalten.

    Videoaufnahmen zeigen eine Meuterei in der rund 900 Kilometer von Moskau entfernten Grossstadt. «Es ist klar, dass wir ver**scht wurden», sagt ein Soldat. «Als ich zum Rekrutierungsbüro kam, sagte man mir: ‹Sobald Sie dort sind, werden Sie innerhalb von zwei, drei Tagen eine einmalige Zahlung von 300'000 Rubel erhalten.»

    Das Geld sei aber nie zu seiner Familie in die verarmte Region Tschuwaschien gelangt.

    Soldaten rebellieren gegen Einsatz im Ukraine-Krieg

    Eine Militäroffizierin versucht, die rebellierenden Rekruten zu beschwichtigen. Die Vorauszahlung sei in einem Gesetzesentwurf der Kommunistischen Partei enthalten, jedoch noch nicht ratifiziert.

    ukraine-krieg putin
    Präsident Wladimir Putin verliert zunehmend an Unterstützung im Ukraine-Krieg. - keystone

    Ein weiteres Video zeigt, wie dieselben Soldaten in der Nacht protestierend durch die Strassen ziehen. Zudem schrieben sie einen offenen Brief an die Regierung. «Unser Staat weigert sich, die Summe zu zahlen, die uns Präsident Wladimir Putin versprochen hatte! Warum sollten wir dann für diesen Staat in den Krieg ziehen und unsere Familien ohne Unterstützung zurücklassen?»

    Glauben Sie, Putin wird noch lange an der Macht bleiben?

    Wie die «Daily Mail» schreibt, seien die Nationalgarde und die Bereitschaftspolizei OMON aufgeboten worden, um den Protest zu unterdrücken.

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    Kommentare

    User #4322 (nicht angemeldet)

    Drei neue Paläste unn 4 Luxusjachten haben eben priorität. Das finden auch die 88% die Ihn gewählt haben.

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