Anschlag

Tote nach Explosionen bei M23-Kundgebung im Ostkongo

Tod und Verwüstung bei einer Kundgebung der M23-Miliz im Ostkongo: Mindestens elf Menschen sterben, Dutzende werden verletzt.

Ostkongo
Die Lage im rohstoffreichen Ostkongo war Ende Januar eskaliert, als die Miliz M23 die Millionenstadt Goma angriff und nach wenigen Tagen eroberte. (Archivbild) - AFP

Bei Explosionen während einer Kundgebung der M23-Miliz im Ostkongo sind nach Angaben der Rebellen mindestens elf Menschen getötet worden. Etwa 65 weitere Menschen seien bei der Veranstaltung im Zentrum von Bukavu, der Provinzhauptstadt von Süd-Kivu, verletzt worden. Dies sagte Corneille Nangaa, der politische Führer der Miliz.

Es habe sich um einen Anschlag gehandelt. Nangaa war selbst vor Ort gewesen. Wer hinter den Explosionen steckt, blieb zunächst unklar. Die vom Nachbarland Ruanda unterstützte M23 und die Regierung der Demokratischen Republik Kongo beschuldigten sich gegenseitig.

Vor wenigen Wochen hatte die M23 zunächst Goma, die Provinzhauptstadt von Nord-Kivu erobert und kurze Zeit später Bukavu eingenommen. Die Rebellen kontrollieren inzwischen grosse Gebiete dieser rohstoffreichen Region. Hier werden einige seltensten und wertvollsten Metalle abgebaut – darunter Coltan, Gold Nickel Kobalt und Kupfer.

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