Sydney verschärft Corona-Massnahmen

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    Australien,

    Sydney hat sich vorbildlich geschlagen im Kampf gegen das Coronavirus. Doch die Zahl der Infektionen steigt wieder an.

    Australiens bevölkerungsreichste Stadt Sydney reagiert mit weiteren Massnahmen auf den Anstieg bei neuen Corona-Fällen. Foto: Dan Himbrechts/AAP/dpa
    Australiens bevölkerungsreichste Stadt Sydney reagiert mit weiteren Massnahmen auf den Anstieg bei neuen Corona-Fällen. Foto: Dan Himbrechts/AAP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sydney hat sich vorbildlich geschlagen im Kampf gegen das Coronavirus.
    • Doch die Zahl der Infektionen nimmt wieder zu.
    • Auch Südkorea reagiert und verzichtet zunächst auf eine Lockerung der Massnahmen.

    Sydney hat sich vorbildlich geschlagen im Kampf gegen das Coronavirus. Doch die Zahl der Infektionen steigt wieder an. Auch Südkorea reagiert und verzichtet zunächst auf eine Lockerung der Massnahmen.

    Australiens bevölkerungsreichste Stadt Sydney und Südkoreas Hauptstadt Seoul reagieren mit weiteren Massnahmen auf den Anstieg bei neuen Corona-Fällen. Beide Länder gelten dank rascher und umfassender Massnahmen als vergleichsweise erfolgreich im Kampf gegen das Coronavirus.

    In Sydney gilt ab Sonntag eine Maskenpflicht unter anderem in Einkaufszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie für Mitarbeiter im Gastgewerbe. Verstösse sollen mit bis zu 200 australischen Dollar geahndet werden, wie die Regierungschefin des Bundesstaats New South Wales, Gladys Berejiklian, ankündigte. Zuletzt hatte es in der Hafenstadt und dem Umland wieder vermehrt lokale Fälle gegeben.

    Seoul verlängert Massnahmen bis 17. Januar

    Zudem dürfen an Sportkursen nur noch bis zu 30 Personen teilnehmen, an Hochzeiten und Beerdigungen lediglich bis zu 100. Veranstaltungen und Proteste in Gebäuden werden auf 500 Teilnehmer, Veranstaltungen unter freiem Himmel auf 2000 Teilnehmer begrenzt. In New South Wales stieg die Zahl der Neuinfektionen in dieser Woche um 52 auf insgesamt mehr als 4700.

    Coronavirus - Südkorea
    Ein Arbeiter in Schutzkleidung versprüht Desinfektionsmittel in einer provisorische Klinik. Südkoreas Hauptstadt reagiert mit weiteren Massnahmen auf den Anstieg bei neuen Corona-Fällen. Die Behörden verlängerten die Corona-Auflagen der zweithöchsten Stufe bis zum 17. Januar. - dpa

    Für Südkoreas Hauptstadt Seoul verlängerten die Behörden die Corona-Auflagen der zweithöchsten Stufe bis zum 17. Januar. Demnach sind Versammlungen von 50 oder mehr Personen verboten, Fitnessstudios sowie Veranstaltungsorte wie Karaokebars und Tanzlokale müssen schliessen. Speiselokale dürfen Gäste nur bis 21 Uhr bedienen.

    Das Land mit rund 51,6 Millionen Einwohnern verzeichnete zuletzt im Schnitt täglich rund 1000 Neuinfektionen. Am Samstag stieg die Zahl der Corona-Fälle um 824 auf 62'593. Insgesamt starben bislang 942 Menschen mit dem Virus.

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