«The Legend of Zelda: Ocarina of Time» überzeugt im Test
«The Legend of Zelda: Ocarina of Time» ist als Remake für die Switch 2 erschienen. Erste Tests loben Grafik, Soundtrack und modernisierte Steuerung.

Das Remake von «The Legend of Zelda: Ocarina of Time» ist seit dem 5. November 2026 erhältlich. Nintendo bringt damit den bekannten Nintendo-64-Klassiker aus dem Jahr 1998 auf seine neue Konsole.
Die Neuauflage wurde im Rahmen einer Zelda-Jubiläums-Direct ausführlich vorgestellt. Die ersten internationalen Testberichte fallen ausgesprochen positiv aus.
Laut «ifun.de» erreicht das Spiel auf Metacritic einen Metascore von 96 Punkten. Grundlage dieser Wertung sind zum Zeitpunkt des Berichts insgesamt 84 Rezensionen.
Hohe Testwertungen und modernisierte Grafik und Steuerung
Auch die Einzelwertungen der Fachmedien fallen hoch aus. Die «GamePro» vergibt 92 von 100 Punkten, während «Nintendo Life» das Remake mit neun von zehn Punkten bewertet.
Nintendo hat die grafische Präsentation des ursprünglichen Abenteuers umfassend überarbeitet. Geschichte und grundlegende Struktur der Dungeons orientieren sich weiterhin eng am Original.

Spieler erleben erneut Links Abenteuer durch die verschiedenen Zeitalter Hyrules. Besonders deutlich fallen die Änderungen bei der Steuerung aus.
Neue Steuerung, orchestraler Soundtrack und vertonte Dialoge
Eine frei bewegliche Kamera, eine eigene Sprungtaste und eine schnellere Ausrüstungsverwaltung gehören zu den wichtigsten Neuerungen. Zudem können Spieler jetzt durch grössere Gebiete sprinten.
Auch musikalisch wurde das Abenteuer modernisiert. Nintendo hat den bekannten Soundtrack mit orchestralen Aufnahmen neu eingespielt.
Wichtige Zwischensequenzen verfügen ausserdem erstmals über vertonte Dialoge. Eine besondere Neuerung betrifft die namensgebende Okarina.
Okarina per Mikrofon und Kritik am fehlenden Master-Quest-Modus
Ihre Melodien lassen sich auf der Switch 2 auch über das integrierte Mikrofon summen. Damit erhält die bekannte Spielmechanik eine zusätzliche Bedienungsmöglichkeit.
Trotz der hohen Bewertungen gibt es einige Kritikpunkte. «Nintendo Life» bemängelt insbesondere den fehlenden Master-Quest-Modus mit veränderten Dungeons.
Für erfahrene Spieler fehlen dadurch zusätzliche Herausforderungen. Auch technisch ist die Neuauflage nicht vollständig frei von Schwächen.
Technische Schwächen, begrenzte Speicherplätze und Spielzeit
Gelegentliches Bildflimmern und eine weichere Darstellung im Handheldbetrieb werden in den Tests kritisiert. Die «GamePro» kritisiert ausserdem die fehlende Kantenglättung.
Einschränkungen gibt es ebenfalls bei den Speicherständen. Pro Nutzerprofil steht lediglich ein manueller Speicherplatz zur Verfügung.
Mehrere automatische Sicherungen ergänzen diese Möglichkeit, ersetzen aber keinen zweiten manuellen Spielstand. Zur Spieldauer liegen bereits konkrete Angaben vor.
So viele Stunden dauert das Zelda-Remake für die Switch 2
Laut der «GamePro» dauert die Hauptgeschichte ungefähr 18 Stunden. Wer zusätzliche Inhalte entdeckt, sollte entsprechend mehr Zeit einplanen.
Für die Hauptgeschichte mit zusätzlichen Inhalten werden rund 20 bis 25 Stunden veranschlagt. Ein vollständiger Durchlauf nimmt knapp 30 Stunden in Anspruch.

Das Remake fällt insgesamt etwas kürzer aus als das ursprüngliche Nintendo-64-Spiel. Die Hauptgeschichte lässt sich in der Neuauflage entsprechend schneller abschliessen.
Vergleich mit dem Original und Preise des Switch-2-Remakes
Laut den angeführten HowLongToBeat-Daten dauerte die Hauptgeschichte des Originals durchschnittlich 26,5 Stunden. Damit benötigten Spieler für das ursprüngliche Abenteuer deutlich mehr Zeit.
Ein vollständiger Durchlauf nahm dort ungefähr 36,5 Stunden in Anspruch. Auch die Preise für das Remake stehen fest.
Der «Stadt-Bremerhaven» zufolge kostet die physische Ausgabe im Handel zum Veröffentlichungsstart rund 64,99 Euro (etwa 62 Franken). Die digitale Version wird für 59,99 Euro (etwa 57 Franken) angeboten.












