Machado hält Übergang in Venezuela für «unaufhaltsam»

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Bern,

Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hält einen politischen Übergang in Venezuela weg von den verbliebenen Machtstrukturen des gestürzten Präsidenten Nicolás Maduro für unausweichlich. «Am Ende werden sie verstehen, vielleicht sogar sehr bald, dass es in ihrem eigenen Interesse liegt zu akzeptieren, dass dieser Übergang unaufhaltsam ist», sagte Machado im Interview der CBS-Sendung «Face the Nation».

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Machado hält Übergang in Venezuela für «unaufhaltsam». - keystone

Machado verwies darauf, dass jüngste Veränderungen unter der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez auf externen Druck zurückgingen. «Alles, was Delcy Rodríguez derzeit tut, geschieht, weil sie Anweisungen befolgt, die sie aus den Vereinigten Staaten erhält.» Würde dieser Druck weggenommen, «würde sie sofort umkehren und dorthin zurückgehen, wo ihre Loyalität liegt», sagte Machado.

Die Regierung Venezuelas hatte zuletzt eine umfassende Amnestie für politische Gefangene angekündigt. Seit dem US-Militäreinsatz am 3. Januar zur Gefangennahme des autoritären Machthabers Maduro hat Caracas unter Druck aus Washington bereits Hunderte politische Häftlinge freigelassen. Viele von ihnen waren bei Protesten gegen die von Betrugsvorwürfen überschatteten Wiederwahl Maduros im Jahr 2024 festgenommen worden.

Zudem billigte das venezolanische Parlament jüngst eine Reform der Ölindustrie, die zusätzliche ausländische Investitionen in den Energiesektor ermöglichen soll.

Rodríguez gelangte nach Maduros Festnahme wegen mutmasslicher Drogendelikte als frühere Vizepräsidentin an die Staatsspitze. Sie gilt als eine der loyalsten Figuren aus Maduros Machtzirkel und ist die zentrale Ansprechpartnerin der USA innerhalb der venezolanischen Führung – insbesondere bei Verhandlungen über die Verwaltung der umfangreichen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes.

Kommentare

User #4170 (nicht angemeldet)

Maduro hat ihr doch so vertraut. Hehehe. LOL.

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