Halloween

    Spuk trotz Verbot: Halloween in Nahost und islamischer Welt

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    Iran,

    In der islamischen Welt feiert vor allem die junge Generation Halloween, obwohl Behörden und Institutionen das Fest ablehnen.

    Halloween
    Halloween findet traditionell am 31. Oktober statt. (Symbolbild) - pixabay

    In der islamischen Welt und Nahost zeichnet sich rund um Halloween ein gesellschaftlicher Wandel ab. Während Institutionen und Behörden in einigen Ländern die Feierlichkeiten ablehnen, setzt sich vor allem die junge Generation zunehmend darüber hinweg – und feiert trotzdem.

    Im Iran, dessen Staatsreligion der schiitische Islam ist, erinnerte die Handelskammer an ein Verbot des Brauchtums, wie Medien übereinstimmend berichteten. Feste, Versammlungen und sogar der Verkauf von Halloween-Artikeln seien in sämtlichen Einrichtungen untersagt, hiess es darin.

    Die Polizei werde bei Verstössen konsequent und im Rahmen der Gesetze einschreiten, betonte die Handelskammer. Seit Jahren warnen konservative Institutionen und Behörden im Iran und der arabischen Welt vor Halloween-Feiern, die sie als unislamisch und zu «westlich» ablehnen.

    Halloween feiert Aufschwung in vielen Ländern

    Es ist ein Trend, der sich in vielen Ländern der Region in den vergangenen Jahren durchgesetzt hat. Halloween findet traditionell am 31. Oktober statt – dem Vorabend von Allerheiligen. Einst markierte das Fest das Ende der Erntezeit und den Beginn des Winters – eine Zeit, in der die Grenze zur Geisterwelt als besonders durchlässig galt. Heute verbinden viele Menschen Halloween vor allem mit Kostümen, Gruseldekorationen und Süssigkeiten.

    In Saudi-Arabien deutete sich bereits vor einigen Jahren ein Paradigmenwechsel an: Einst verboten, sind Kostümfeiern, Spuk und Gruselevents in Shopping-Malls längst Teil des öffentlichen Lebens. Der Wandel vollzog sich auch im Zuge der gesellschaftlichen Öffnung, die Kronprinz und De-facto-Herrscher Mohammed bin Salman im Königreich vorantreibt.

    Auch im mehrheitlich muslimischen Pakistan ist Halloween heute Bestandteil der urbanen Kultur. Radikale Kleriker hingegen lehnen die Bräuche ab oder bezeichnen sie gar als «satanisch». In Israel haben viele Familien in den vergangenen Jahren begonnen, das Fest zu feiern, obwohl es nicht Teil ihrer Tradition ist und von religiösen Kreisen mit Skepsis betrachtet wird.

    Kommentare

    User #5685 (nicht angemeldet)

    Für alle die es immer noch nicht wissen —-> Es ist ein irische Fest > Halloween entstand als sich eine kleine irische Dorfgemeinschaft von Feinden bedroht sah. Die Einwohner des Dorfes kamen auf die Idee ihre Ernte Kürbisse auszuhöhlen und Lichter hinein zustellen um so die Feinde zu vertreiben. In der Dunkelheit konnten diese nicht erkennen, dass es nur Kürbisköpfe waren und flohen Angesichts der *leuchtenden Geister die noch dazu sehr viel Lärm machten. Die Dorfbewohner feierten ihren Sieg und wiederholten das jährlich. So wurde dieses Kürbisfest weitergeführt. Nach aktueller Forschung kam der Brauch erst mit der irischen Auswanderungswelle im 19. Jahrhundert in die USA

    User #6394 (nicht angemeldet)

    In Bern West wird viel gefeiert an Halloween. Besonders die kleinen Gäste feiern sehr intensiv. Hehehe. LOL.

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