Singapore Airlines

    Singapore Airlines streicht wegen Corona mehr als 4000 Stellen

    Keystone-SDA
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    Singapur,

    Auch die Singapore-Airlines-Gruppe leidet stark unter der Corona-Krise. Deshalb werden 4300 Stellen abgebaut.

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    Eine Boeing 787-10 der Singapore Airlines. - afp

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Singapore-Airlines-Gruppe muss wegen der Corona-Krise Stellen streichen.
    • Dabei sind 4300 Arbeitsplätze betroffen.
    • Der Konzern plant für das nächste Jahr weniger als 50 Prozent seiner Kapazität.

    Die Singapore-Airlines-Gruppe (SIA) streicht wegen der Corona-Krise 4300 Stellen. Im Geschäftsjahr 2020/21 werde der Konzern weniger als 50 Prozent seiner ursprünglichen, vor der Pandemie geplanten Kapazität anbieten können. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

    Zudem gebe es Prognosen, wonach der Passagierverkehr erst 2024 auf das frühere Niveau zurückkehren werde. Rund 1900 Stellen wurden bereits gestrichen. Dies durch Massnahmen wie ein Einstellungsstopp, die Nichtbesetzung offener Stellen, ein Vorruhestandsprogramm sowie ein freiwilliges Ausstiegssystem.

    Singapore Airlines stärker betroffen als andere Gesellschaften

    Im gesamten Konzern in Singapur und an den SIA-Stationen in Übersee müssten nun noch 2400 Arbeitsplätze eingespart werden. Singapore Airlines sei im Vergleich zu anderen grossen Gesellschaften in einer anfälligen Position. «Da es keinen Inlandsmarkt gibt, auf dem sich zuerst eine Erholung abzeichnet», hiess es in der Mitteilung.

    Boeing 787
    Reifen zerfetzt, Fahrwerk beschädigt – was beim start der Boeing 787 in München wirklich passierte. (Symbolbild) - keystone

    In ganz Südostasien sind seit dem Frühjahr die Grenzen für den internationalen Reiseverkehr geschlossen. Einige Länder, wie Indonesien und die Philippinen, sind besonders schwer vom Virus betroffen. Der Flughafen des Stadtstaates Singapur galt bisher als Drehkreuz für den Luftverkehr zwischen Europa, Südostasien und Ozeanien.

    Fluggesellschaften werden kleinere Flotten betreiben

    «Um lebensfähig zu bleiben, werden die Fluggesellschaften der Gruppe in den kommenden Jahren eine kleinere Flotte betreiben», hiess es weiter. Dies bei einem «für ein im Vergleich zu ihren Aktivitäten vor Covid reduziertes Streckennetz».

    Um sich auf diese Zukunft vorzubereiten, sei der Stellenabbau bei Singapore Airlines, SilkAir und Scoot unausweichlich. Die Massnahme sei das Ergebnis «einer beispiellosen globalen Krise, die die Luftfahrtindustrie erfasst hat». Dies sagte Chief Executive Officer Goh Choon Phong.

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