Sechs Männer in Jordanien exekutiert
Das erste Mal seit fast zehn Jahren hat Jordanien wieder mehrere verurteilte Straftäter hingerichtet. Es seien die ersten Hinrichtungen seit 2017, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch heute mit.

Die sechs Hinrichtungen am selben Morgen seien eine «deutliche Rückkehr» zu einer Praxis, die das Königreich seit Wiedereinführung der Todesstrafe vor zwölf Jahren eigentlich nur sporadisch eingesetzt habe.
Die sechs Männer wurden am Sonntag erhängt, wie ein Regierungssprecher der staatlichen Nachrichtenagentur Petra zufolge sagte. Sie wurden verurteilt wegen Terrorismus- und Drogendelikten, bei denen im Land in Fällen ab 2014 unter anderem mehrere Sicherheitskräfte getötet wurden.
Insbesondere durch Exekutionen im Iran ist die Zahl der weltweit erfassten Hinrichtungen im vergangenen Jahr massiv gestiegen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verzeichnete 2025 mindestens 2.707 Hinrichtungen in 17 Ländern. Jordanien setzt die Todesstrafe wie der Iran oder Ägypten durch Erhängen um.










