Auf Bali konnte der Schmuggel von seltenen Meeresschildkröten verhindert werden. Insgesamt 32 Tiere wurden beschlagnahmt.
Schildkröte
Eine der in Bali geretteten Schildkröten. - AP Photo/Firdia Lisnawati

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor der Ferieninsel Bali wurden 32 Schildkröten gerettet.
  • Die Polizei konnte mehr als 20 mutmassliche Schmuggler festnehmen.
  • Der Handel mit den seltenen Tieren gilt als sehr lukrativ.

Die indonesische Marine hat bei einer Razzia vor der Urlaubsinsel Bali 32 Meeresschildkröten beschlagnahmt und mehr als 20 mutmassliche Schmuggler festgenommen.

Die Männer seien am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mit drei Fischerbooten in See gestochen und hätten bis zum Donnerstag Dutzende der vom Aussterben bedrohten Tiere gefangen, berichtete die balinesische Nachrichtenseite «Coconuts» am Freitag unter Berufung auf einen Marinesprecher.

Schildkröte
Ein Helfer mit einer geretteten Schildkröte. - AP Photo/Firdia Lisnawati

Die Fischer hätten erst in letzter Zeit damit begonnen, Meeresschildkröten statt Fisch zu fangen – offenbar aus finanzieller Not.

Schildkröten-Schmuggel sehr lukrativ

Der Schmuggel von Meeresschildkröten sei sehr lukrativ, wie es hiess. Wo die Tiere verkauft werden sollten, werde noch geprüft, so die Behörden. Die Schildkröten sollen nun in einer Auffangstation aufgepäppelt und dann in die Freiheit entlassen werden.

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Freiwillige tragen die geretteten Schildkröten weg. - AP Photo/Firdia Lisnawati

Laut der Umweltschutzorganisation WWF sind Meeresschildkröten heute unter anderem wegen der Jagd auf die weiblichen Tiere, wegen des Einsammelns der Eier und der kommerziellen Nutzung der Schildkrötenpanzer vom Aussterben bedroht.

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