Sänger und Stadtrat im Südwesten Kolumbiens getötet

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    Kolumbien,

    In Kolumbien wurden am Samstag fünf Menschen, darunter ein Stadtrat und ein Sänger, getötet. Die Opfer sollen erschossen worden sein.

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    Die Skyline von Kolumbiens Hauptstadt Bogota. (Symbolbild) - Pixabay

    Bei zwei unabhängigen Vorfällen im Südwesten Kolumbiens sind am Samstag fünf Menschen, darunter ein Stadtrat und ein Sänger, getötet worden. Medienberichten zufolge wurde der linke Politiker Jhon Fredy Gil in einem Restaurant in der Stadt Jamundí im Department Valle del Cauca erschossen.

    «Es handelt sich um eine feige Tat, die der Demokratie und unseren Institutionen schadet», erklärte die Stadtverwaltung im Onlinedienst X. Der Sänger Sebastián Muñoz wurde laut den Behörden des Departments Cauca zusammen mit drei weiteren Menschen in der Stadt Corinto erschossen. Laut einem Beitrag im Onlinedienst Instagram befand sich der Künstler in einem gemieteten Saal, um ein Privatkonzert zu geben.

    Cauca und Valle del Cauca gehören zu den unruhigsten Regionen des südamerikanischen Landes. Kolumbien leidet seit sechs Jahrzehnten unter bewaffneten Konflikten zwischen dem Staat sowie linken Guerilla-Gruppen, rechten Paramilitärs und Drogenschmugglern. 2016 hatte die grösste Guerilla-Organisation Farc ein Friedensabkommen mit der Regierung unterzeichnet, das von einigen Splittergruppen jedoch abgelehnt wird.

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