Riesenpanda-Paar soll in Münchner Tierpark ziehen
Der Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Bayern, Markus Söder, hat zwei Riesenpandabären für den Münchner Tierpark Hellabrunn angekündigt.

Die Tiere seien eine Leihgabe von China und würden spätestens 2028 einziehen, sagte Söder anlässlich der Vertragsunterzeichnung im Zoo, wo eine neue Anlage für die Neuzugänge gebaut werden soll. Damit wird München nach Berlin der zweite Tierpark in Deutschland mit Riesenpandas, die in der freien Wildbahn als gefährdet gelten.
Die Volksrepublik verleiht die Bären seit mehr als 50 Jahren ins Ausland und sichert sich nach Angaben des Berliner Zoos per Vertrag auch das Eigentum an eventuellem Nachwuchs – ein Vorgehen, dass die Organisation Pro Wildlife kritisch sieht. Pro Paar werde eine Leihgebühr von rund einer Million Euro fällig, hinzu kämen Millionen für den Bau spezieller Gehege.
«Die Haltung und Zucht von Pandas in westlichen Zoos ist kein Beitrag zum Artenschutz, sondern ein finanzielles und politisches Geschäft auf dem Rücken der Tiere», teilte die Organisation mit. Weltweit lebten derzeit rund 60 Pandas in Zoos ausserhalb Chinas.










