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    Ramaphosa zu Putin: Sind nicht für Getreide-Geschenke gekommen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Südafrikas Präsident Ramaphosahat sich mit dem russischen Präsidenten Putin getroffen. Bei dem Gespräch ging es um den geplatzen Getreide-Deal.

    Südafrikas Präsident Cyril Matamela Ramaphosa und der russische Präsident Wladimir Putin beim Afrika-Gipfel in St. Peterburg. Foto: Mikhail Metzel/POOL TASS Host Photo Agency/AP/dpa
    Südafrikas Präsident Cyril Matamela Ramaphosa und der russische Präsident Wladimir Putin beim Afrika-Gipfel in St. Peterburg. Foto: Mikhail Metzel/POOL TASS Host Photo Agency/AP/dpa - sda - Keystone/POOL TASS Host Photo Agency/AP/Mikhail Metzel

    Das Wichtigste in Kürze

    • Südafrikas Präsident fordert offenen Zugang zum Schwarzen Meer für Getreideexporte.
    • Putin hat dem afrikanischen Kontinent kostenloses Getreide versprochen.
    • Ramaphosa betonte bei seinem Besuch aber, dass Afrika keine Geschenke wolle.

    Bei seinem Besuch in Russland hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa auf eine Wiederaufnahme von ukrainischen Getreide-Exporten über das Schwarze Meer gepocht.

    «Wir haben vorgeschlagen, die Schwarzmeer-Initiative zu realisieren. Wir haben über die Notwendigkeit gesprochen, das Schwarze Meer zu öffnen. Wir möchten, dass das Schwarze Meer offen ist für die Weltmärkte», sagte Ramaphosa bei einem Treffen mit Putin und anderen afrikanischen Staats- und Regierungschefs laut einer Mitschrift, die der Kreml in der Nacht zum Samstag veröffentlichte. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete.

    Putin verspricht kostenloses Getreide

    Im Westen wurde der Gipfel als «PR-Show» kritisiert und als Versuch Putins, afrikanische Staaten noch abhängiger zu machen von russischem Getreide.

    Russland, das seit mehr als 17 Monaten einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, hat kürzlich die Schwarzmeer-Initiative zum Export ukrainischen Getreides aufgekündigt. Es bombardierte seitdem mehrfach ukrainische Hafeninfrastruktur. Zugleich verspricht es ärmeren afrikanischen Ländern, ihnen angeblich kostenlos Getreide liefern zu wollen.

    Ukraine Krieg
    Wladimir Putin (l) unterhält sich mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa nach einem Treffen mit einer Delegation afrikanischer Staatsoberhäupter. - Ramil Sitdikov/Photo host Agency RIA Novosti via AP/dpa

    Ramaphosa betonte nun: «Wir sind nicht hergekommen, um um Geschenke für den afrikanischen Kontinent zu bitten.»

    Dann fügte er an Putin gewandt hinzu: «Natürlich verstehen wir, dass Sie aus Grosszügigkeit entschieden haben, kostenlos Getreide an einige afrikanische Länder zu liefern. (...) Doch es ist nicht unser Hauptziel, irgendwelche Lieferungen dieser Art zu erreichen.» Viele afrikanische Länder sind stark auf ukrainische Getreidelieferungen angewiesen.

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