Päpstlicher Airbus A320 von Software-Problemen betroffen
Weltweit benötigen 6'000 Airbus A320 Maschinen dringende Software-Updates. Auch das Flugzeug von Papst Leo XIV. war von dem kritischen Problem betroffen.

Weltweit sind rund 6'000 Airbus A320 von einem kritischen Software-Problem betroffen, das sofortige Reparaturmassnahmen erfordert. Der Flugzeughersteller ordnete nach der Entdeckung einer gefährlichen Schwachstelle in der Bordelektronik dringende Updates für die gesamte Flotte an.
Unter den betroffenen Flugzeugen befindet sich auch die Maschine von Papst Leo XIV. Das päpstliche Flugzeug vom Typ A320neo der italienischen Airline ITA musste ebenfalls die vorgeschriebenen Sicherheitsmassnahmen durchlaufen.
Ein spezieller Techniker wurde eigens nach Istanbul entsandt, um die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Laut «ZDF heute» handelte es sich bei der problematischen Komponente um einen Monitor, der ausgetauscht werden muss.
Sonneneinstrahlung als Auslöser für Systemfehler am A320
Der Flugzeughersteller Airbus identifizierte nach einem nicht näher spezifizierten Zwischenfall eine kritische Schwachstelle in der Bordelektronik. Intensive Sonneneinstrahlung kann zu fehlerhaften Berechnungen in den Flugkontrollsystemen führen, was die Sicherheit der Steuerung des A320 gefährdet.
Die Luftfahrtbehörden arbeiten eng mit dem Hersteller zusammen, um schnelle Lösungen für die betroffenen Flugzeuge zu entwickeln.
Minimale Auswirkungen auf den Flugverkehr
Die meisten Fluggesellschaften konnten die erforderlichen Updates bereits am Freitagabend und Samstagmorgen durchführen, ohne grössere Störungen zu verursachen. Lufthansa begann sofort mit der Umsetzung der Airbus-Vorgaben und vermeldete keine Flugstreichungen.

Lediglich Air France musste 35 Verbindungen am Freitagabend absagen, konnte aber schnell zum normalen Betrieb zurückkehren. Dem «Standard» zufolge erwarteten die Londoner Flughäfen nur vereinzelte Beeinträchtigungen des Flugverkehrs.
Die britische Verkehrsministerin Heidi Alexander bestätigte, dass nur eine geringe Anzahl von Flugzeugen von der Problematik betroffen war. Die meisten Software-Updates konnten direkt vom Cockpit aus vorgenommen werden, was die Reparaturzeit erheblich verkürzte.
Papst im Libanon eingetroffen
Der A320 des 70-jährigen Pontifex Leo XIV. landete am Sonntagnachmittag am Beiruter Flughafen. Dort wurde das Kirchenoberhaupt vom Apostolischen Nuntius und dem Protokollchef des Libanon empfangen.

Laut «Vatican News» stehen in der libanesischen Hauptstadt weitere wichtige Termine auf dem päpstlichen Programm. Sie sollen den interreligiösen Dialog und die Stärkung der christlichen Gemeinschaften in der Region fördern.
Am Dienstag (2. Dezember) hält Leo XIV. ein Gebet und eine Heilige Messe im Hafen von Beirut.
















