Oman plant den Bau einer der grössten grünen Wasserstofffabriken. Das Projekt soll über eine Kapazität von 25 Gigawatt verfügen.
Sultan Oman
Omans neuer Sultan Haitham bin Tariq Al Said nimmt an einer Kanonenschuss-Zeremonie vor dem königlichen Familienrat in Muscat, Oman, teil. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Oman bietet günstige Bedingungen für die Produktion von Energie aus Solar- und Windkraft.
  • Die staatliche Firma OQ will nun eine der grössten grünen Wasserstofffabriken bauen.
  • Das Projekt soll über eine Kapazität von 25 Gigawatt verfügen.

Das Golf-Sultanat Oman plant nach eigenen Angaben den Bau einer der weltweit grössten grünen Wasserstofffabriken. Die Energie für die Herstellung des Wasserstoffs solle aus Solar- und Windkraft gewonnen werden. Das teilte das staatliche omanische Energieunternehmen OQ am Dienstag über Twitter mit. Demnach soll das Projekt über eine Kapazität von 25 Gigawatt verfügen.

Entwickelt werde es von einem internationalen Konsortium. An diesem seien auch das in Hongkong ansässige Unternehmen Intercontinental Energy und die Enertech Holding aus Kuwait beteiligt.

Angaben zum Zeitplan und zu den Kosten machte OQ nicht. Intercontinental Energy zufolge bietet der Oman günstige Bedingungen für die Produktion von Energie aus Solar- und Windkraft.

Das Sultanat im Südosten der Arabischen Halbinsel ist stark von der Öl- und Gasproduktion abhängig. Unter dem Sultan Haitham bin Tarik Al Said will es seine Wirtschaft jedoch im Rahmen der Vision 2040 breiter aufstellen. Grüner Wasserstoff gilt als zentraler Energieträger, um weltweit die Klimaziele zu erreichen.

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