Nach Seilbahnunglück in Italien: Särge von fünf Opfern nun in Israel

    Keystone-SDA
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    Israel,

    Die fünf gestorbenen Israelis wurden mit einem Sonderflug von El Al in ihre Heimat gebracht. Der gestorbene Izchak Cohen war ein Gründungsmitglied der Airline.

    Seilbahn
    So sah die Seilbahn vor dem Gondel-Drama aus - Facebook/@LagoMaggioreFun

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die fünf isralischen Opfer des Gondelunglücks sind in ihrer Heimat.
    • Nach der Beisetzung sollen Angehörige des Überlebenden zu ihm reisen.
    • Eitan (5) befindet sich noch im Spital.

    Nach dem tödlichen Seilbahnunglück in Italien sind die Särge von fünf israelischen Opfern am Mittwoch in das Heimatland gebracht worden. Eine Sondermaschine der israelischen Fluggesellschaft El Al landete am Abend laut Flugübersicht auf dem internationalen Flughafen bei Tel Aviv.

    Zu Ehren eines der Opfer, Izchak «Izzy» Cohen (81), lautete die Flugnummer LY COHEN. Er gehörte nach Medienberichten zu den Gründungsmitgliedern der Fluggesellschaft.

    Israelische Fluggesellschaft El Al
    Zwar durfte die Maschine am türkischen Flughafen Antalya landen, aber dem Erkrankten wurde keine Hilfe geboten. (Archivbild) - afp

    Beim Gondelabsturz waren auch Cohens Ehefrau Barbara (71), seine Enkeltochter Tal (26) sowie deren Mann Amit (30) und ein Kind (2) getötet worden. Der Familienvater hatte laut Medienberichten seit mehreren Jahren in Pavia südlich von Mailand Medizin studiert. Die Beisetzungen sind am Donnerstag und Freitag geplant.

    Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

    Der fünfjährige Junge Eitan, Cohens Urenkel, war der einzige Überlebende des Unglücks mit insgesamt 14 Todesopfern. Er wird weiter in einem Krankenhaus in Turin behandelt. Bei ihm sind den Berichten zufolge Amits Schwester und Mutter. Nach den Beisetzungen wollen nach Angaben der israelischen Nachrichtenseite ynet weitere Angehörige zu ihm reisen.

    Nach dem Unglück an dem Berg westlich des Lago Maggiore wurden drei Menschen festgenommen. Dem Verdacht nach war ein Mechanismus an der Gondel, der die Notbremse auslösen sollte, falls das Seil reisst, deaktiviert worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung.

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