Nach Disco-Unglück: Totenzahl in Santo Domingo steigt auf 231

    Nach dem Disco-Einsturz in Santo Domingo sind zehn Personen ihren Verletzungen erlegen. Damit steigt die Todeszahl auf 231.

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    In Santo Domingo ist eine Disco eingestürzt. - keystone

    Nach dem Einsturz des Dachs einer Diskothek in der Dominikanischen Republik ist die Zahl der Todesopfer auf 231 gestiegen. Neben den 221 Menschen, die tot aus den Trümmern geborgen wurden, sind zehn weitere in Kliniken ihren Verletzungen erlegen, wie die Innenministerin des Karibikstaates, Faride Raful, mitteilte. Die Ursache des Unglücks wird untersucht.

    Der Vorfall ereignete sich vor einer Woche in dem beliebten Club «Jet Set» in der Hauptstadt Santo Domingo. Teile des Dachs waren während eines Konzertes des Merengue-Sängers Rubby Pérez auf die Feiernden gestürzt. Auch Pérez selbst kam dabei ums Leben. 189 Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

    New Yorks Bürgermeister, Eric Adams, besuchte am Montag (Ortszeit) die Unglücksstelle. In der US-Stadt leben mindestens 700'000 dominikanische Zuwanderer. Unter den Opfern waren auch die ehemaligen Baseball-Profis Octavio Dotel (51) und Tony Blanco (43), die unter anderem in der nordamerikanischen Profiliga Major League Baseball (MLB) spielten.

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