Möglicher Impfstoff gibt Hoffnung im Kampf gegen tödliches Virus

    Nikolaus Führmann
    Nikolaus Führmann

    Ruanda,

    In Ruanda wird ein Impfstoff gegen das meist tödliche Marburg-Fieber getestet. Binnen weniger Tage waren dort Dutzende Menschen an dem Virus gestorben.

    Impfstoff Marburg Ärzte Bahre
    Ein möglicher neuer Impfstoff gibt in Ruanda Hoffnung im Kampf gegen das Marburg-Virus. - x.com/@sabinvaccine

    In Ruanda haben am Sonntag Probeimpfungen gegen das Marburg-Virus begonnen. 700 Dosen werden gezielt bei Gesundheitspersonal eingesetzt, wie «T-Online» berichtet.

    Experimenteller Impfstoff aus den USA

    Das US-amerikanische Sabin Vaccine Institute stellt die Dosen für eine Phase-2-Studie bereit. Der Impfstoff wird laut «NetDoktor.de» aktuell an sechs Klinik-Standorten in einer Dosis verabreicht.

    In Uganda und Kenia läuft bereits eine Phase-2-Erprobung. Bisher sollen keine Sicherheitsbedenken aufgetreten sein.

    Ruanda hatte am 27. September den Ausbruch des Marburg-Fiebers gemeldet. Bis zum vergangenen Wochenende wurden 46 Infektionen und 12 Todesfälle registriert, berichtet «T-Online».

    Impfstoff Ruanda Karte
    Der experimentelle Impfstoff kommt nun auch im zentralafrikanischen Ruanda zum Einsatz. - Open Street Map

    Nähe zu gefährlichem Ebola-Virus

    Das Marburg-Virus ist mit dem Ebola-Virus verwandt und ähnlich gefährlich. Bisher gibt es weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine anerkannte Behandlung der meist tödlich verlaufenden Krankheit.

    Impfstoff Marburg-Virus Virus
    Bislang gibt es keinen zugelassenen Impfstoff gegen das Marburg-Virus. (Symbolbild) - Keystone

    Das Virus kann hohes Fieber und schwere Symptome auslösen. Es verursacht Muskelschmerzen, Bauchkrämpfe, Durchfall und blutiges Erbrechen. Die Sterblichkeit bei dieser Krankheit wird mit bis zu 90 Prozent angegeben.

    Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen. Auch Kontakt zu infizierten Tieren kann zur Ansteckung führen.

    Entwarnung in Hamburg (D)

    Der Erreger ist nach der deutschen Stadt Marburg benannt, in der die Erkrankung 1967 erstmals bei Menschen festgestellt wurde. Seither tritt das Marburg-Fieber immer wieder in aller Welt auf.

    Hast du Angst, dass sich Krankheiten wie Marburg-Fieber oder Ebola weiter ausbreiten?

    In Deutschland hatte in der vergangenen Woche ein aus Ruanda zurückgekehrter Medizinstudent Marburg-Alarm ausgelöst. Letztlich stellte sich jedoch heraus, dass der junge Mann und seine Begleitung sich nicht infiziert hatten.

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    Kommentare

    User #6089 (nicht angemeldet)

    wie wärs mit Lockdown und Ausreisestopp verhängen hmmm..? nix aus Pandemie gelernt und da sich alle Eine Aufarbeitung verweigern haben wir ja alles richtig gemacht (^^) oder..? Lockdown und Reiseverbot - erledigt! Müsste den Ja-Sagern prima passen nicht? ^^

    User #4588 (nicht angemeldet)

    Juhuu, endlich gibt es wieder die vollmaskierten Bildli. Die Marburg Pandemie wurde ja vor 3 jahren schon angekündet, es geht los.

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