Mindestens 44 Tote bei Überschwemmungen im Norden Indiens

AFP
AFP

Indien,

Bei Überschwemmungen im Norden Indiens sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen.

Der Ganges in Allahabad in Uttar Pradesh im August
Der Ganges in Allahabad in Uttar Pradesh im August - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Tausende Menschen im Bundesstaat Uttar Pradesh in Notunterkünfte gebracht.

Tausende Menschen wurden nach heftigen Regenfällen im Bundesstaat Uttar Pradesh in Notunterkünfte gebracht, wie die Behörden am Samstag mitteilten. Besonders stark betroffen von den Überschwemmungen sind demnach dicht besiedelte Gebiete an zwei grossen Flüssen, die wegen der starken Regenfälle über die Ufer getreten sind.

Seit Freitagabend seien 44 Todesfälle bestätigt worden, sagte der stellvertretende Chef der Katastrophenschutzbehörde in Uttar Pradesh, Ravindra Pratap Sahi, der Nachrichtenagentur AFP. Laut anderen Behördenvertretern und Medienberichten sind die meisten Verunglückten ertrunken, von umstürzenden Mauern erschlagen, von Blitzen getroffen oder von Schlangen gebissen worden.

Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde wurden tausende Menschen vorsorglich aus den Überschwemmungsgebieten in Sicherheit gebracht, weil es in den kommenden 48 Stunden weiter stark regnen soll.

Die Monsun-Regenfälle zwischen Juni und September sind lebenswichtig für die dürregeplagte indische Landwirtschaft. Jedes Jahr kommen aber hunderte Menschen bei durch den Monsun ausgelösten Überschwemmungen ums Leben. Erst Anfang der Woche waren im westlichen Bundesstaat Maharashtra mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen.

Kommentare

Weiterlesen

Tankstelle
187 Interaktionen
Iran-Krieg
sbb
436 Interaktionen
Kritik

MEHR IN NEWS

Verkehrsbetriebe Zürich
1 Interaktionen
In der Stadt Zürich
Orbán
11 Interaktionen
Umfragen

MEHR AUS INDIEN

Jonny Fischer
110 Interaktionen
Während SRF-Dreh
Neu-Delhi
Iran Kriegsschiff
5 Interaktionen
Bericht
Indien Rettungsflugzeug Absturz
Tragödie