Ende der Beeinträchtigungen im Wallis wegen Brand in Italien
Entwarnung für das Oberwallis und das Simplon-Gebiet: Die zuvor erlassenen Verhaltensregeln für die Bevölkerung seien aufgehoben worden, teilte der Kanton am Freitag mit. Die Gefahr, die von einem Waldbrand in der benachbarten italienischen Region um Ornavasso ausging, sei gebannt.

Im Ossola-Tal unweit der Schweizer Grenze wütet seit neun Tagen ein Feuer. Mehr als 600 Hektaren Wald sind schon verbrannt. Am Freitagvormittag hatte der Alarmierungsdienst Alertswiss zunächst eine Warnung für die Schweizer Bevölkerung in der Simplon-Region herausgegeben.
Das Warnsystem des Bundes forderte dazu auf, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen zu schliessen und Klimaanlagen auszuschalten. Gleichzeitig wurde empfohlen, das betroffene Gebiet nicht zu betreten. Am Freitagabend hiess es nun, es seien «keine spezifischen Verhaltensanweisungen mehr notwendig».
Das Feuer brach in Cuzzago im südlichen Ossola-Tal im italienischen Piemont aus, 40 Kilometer von Gondo entfernt. Nach Angaben des «Walliser Boten» hat sich der Brand innerhalb von neun Tagen erheblich ausgebreitet. Wichtigste Ortschaft im Ossola-Tal ist Domodossola.






