Militär greift Stellungen der Huthi im Jemen an
Im Jemen gehen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Huthi-Miliz weiter. Bei einem Angriff auf Stellungen der Huthi sollen nach Angaben eines jemenitischen Regierungsvertreters mehrere Kämpfer der Miliz getötet oder verletzt worden sein.

Eine konkrete Zahl nannte der Vertreter nicht. Die Huthi-Miliz äusserte sich zunächst nicht.
An der Westküste des Landes auf der arabischen Halbinsel begannen Regierungstruppen demnach mit einer grösseren Offensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz. Dabei seien schwere Artillerie und Drohnen eingesetzt worden. Vorausgegangen sei ein Huthi-Angriff mit Drohnen und ballistischen Raketen auf Gebiete in der Provinz Al-Hudaida und der weiter südlich gelegenen Hafenstadt Al-Mokka.
Zudem hätten Regierungstruppen mit Artillerie die Nachschubwege der Huthi beschossen, über die Verstärkung zu den Frontabschnitten in der Provinz Tais gebracht werden sollte.
Der Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung und den proiranischen Huthi hatte sich zuletzt erneut verschärft. Es ist die schwerste Eskalation seit Inkrafttreten einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022.














