Menschen an Flughäfen gestrandet nach Angriffen in Nahost

Wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten kommt der Luftverkehr in grossen Teilen der Region weitgehend zum Erliegen. Zahlreiche Lufträume wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen, Tausende Reisende sassen fest oder mussten umgeleitet werden. Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden an sieben grossen Flughäfen mehr als 3.400 Flüge gestrichen – darunter in Dubai, Abu Dhabi und Doha.

Passagiere, die durch die Schließung des internationalen Flughafens von Dubai gestrandet sind, warten auf dem Flughafenparkplatz in Dubai. Foto: Altaf Qadri/AP/dpa
Passagiere, die durch die Schließung des internationalen Flughafens von Dubai gestrandet sind, warten auf dem Flughafenparkplatz in Dubai. Foto: Altaf Qadri/AP/dpa - Keystone/AP/Altaf Qadri

Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate kündigte eine «vorübergehende und teilweise» Sperrung des Luftraums an. In Dubai wurden alle Flüge am internationalen Flughafen DXB sowie am Al Maktoum Airport (DWC) bis auf Weiteres ausgesetzt.

Auch in anderen Teilen der Region ist der Luftverkehr stark eingeschränkt. Der Flughafen Tel Aviv bleibt voraussichtlich bis Montag gesperrt. Auch der Luftraum in Katar, Kuwait sowie in Teilen Syriens ist geschlossen. Mehrere internationale Airlines, darunter Lufthansa, British Airways und Turkish Airlines, setzten Flüge in die Region aus oder änderten ihre Routen.

Neben dem Flugverkehr geriet auch der Schiffsverkehr in der Golfregion ins Stocken. Das Kreuzfahrtschiff «MSC Euribia» mit mehr als 6.000 Passagieren lag Berichten zufolge in Dubai fest, eine geplante Orient-Kreuzfahrt wurde abgesagt.

Vom deutschen Anbieter TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» fest. «Die Sicherheit unserer Gäste und der Crew hat für uns jederzeit oberste Priorität», hiess es auf der Website des Anbieters. Eine planmässige Durchführung der Reisen sei derzeit nicht verantwortbar.

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