Mehrere Tote bei Unfällen in russischen Rüstungsfabriken
Am Freitag kam es zu Explosionen in zwei russischen Rüstungsbetrieben. Dabei wurden mehrere Menschen getötet und verletzt.

Das Wichtigste in Kürze
- In Russland kam es am Freitag zu zwei tödlichen Explosionen in zwei Rüstungsfabriken.
- Bisher kamen fünf Personen ums Leben.
Bei Unfällen in zwei russischen Rüstungsbetrieben sind am Freitag mehrere Menschen getötet worden. Drei Arbeiter kamen bei einer Explosion in der Munitionsfabrik von Dserschinsk 400 Kilometer östlich von Moskau ums Leben, wie die regionale Ermittlungsbehörde mitteilte.
Fünf Menschen wurden nach Agenturberichten verletzt. Weil am Unglücksort noch mehrere Menschen vermisst wurden, war nicht ausgeschlossen, dass die Totenzahl noch steigt.
Die Swerdlow-Werke in der Stadt Dserschinsk sind nach Medienberichten Russlands grösster Sprengstoffhersteller. Sie produzieren auch die Flugzeugbomben, die im Syrien-Krieg eingesetzt werden.
Zwei Menschen wurden in den Kusnezow-Werken in Samara an der Wolga getötet. Dort hatte sich bei Reinigungsarbeiten in einem Tank ein Gas-Luft-Gemisch entzündet, wie die Agentur Interfax meldete. Die Fabrik stellt Flugzeug- und Raketenantriebe her.












