Marineinfanteristen in mexikanische Unruheregion verlegt
Angesichts der jüngsten Welle der Gewalt nach dem Tod eines mächtigen Drogenbosses in Mexiko sollen Marineinfanteristen in der Unruheregion im Westen des Landes für Sicherheit sorgen. 103 Soldaten erreichten an Bord des Panzerlandungsschiffs «ARM Usumacinta» den Urlaubsort Puerto Vallarta im Bundesstaat Jalisco an der Pazifikküste, wie die Zeitung «Milenio» berichtete.

Nach der Festnahme von Nemesio Oseguera Cervantes alias «El Mencho» am Sonntag hatten Kämpfer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) in mehreren Bundesstaaten Strassensperren errichtet, Autos in Brand gesteckt und Geschäfte angegriffen. Bei dem Zugriff und anschliessenden Gefechten kamen 74 Menschen ums Leben. Auch Kartellchef «El Mencho» erlag seinen Verletzungen.
Während der Gefechte gelang auch 23 Häftlingen des Gefängnisses von Puerto Vallarta die Flucht. Bewaffnete Angreifer hatten das Tor mit einem Auto eingedrückt und das Feuer eröffnet. Dabei war auch ein Justizvollzugsbeamter ums Leben gekommen.










