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    Kreml bestätigt Pläne für trilaterale Ukraine-Verhandlungen

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Nach getrennten Gesprächen der ukrainischen und russischen Seite mit US-Gesandten in Genf in dieser Woche hat der Kreml Vorbereitungen für neue trilaterale Verhandlungen bestätigt.

    Dmitri Peskow
    Eine neue Verhandlungsrunde sei geplant, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Agenturen zufolge. - keystone

    Eine neue Verhandlungsrunde sei geplant, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Agenturen zufolge. Sobald es eine Einigung auf einen Termin und Ort gebe, werde darüber informiert. Zugleich beklagte er: «Bisher sind keine nennenswerten Veränderungen der Positionen des Kiewer Regimes festzustellen.»

    Zuvor hatte die ukrainische Seite Gespräche für Anfang März in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, angekündigt. Der Kiewer Verhandlungsführer Rustem Umjerow hatte am Donnerstag dazu in Genf Gespräche unter anderem mit US-Chefunterhändler Steve Witkoff geführt. «Wir arbeiten am Abschluss der Sicherheitsparameter, wirtschaftlicher Lösungen und einer Abstimmung der Positionen, welche die Grundlage für weitere Einigungen bilden», teilte er bei Telegram mit.

    In Genf traf sich auch der Kreml-Gesandte Kirill Dmitrijew mit Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Laut Kremlsprecher Peskow ging es dabei erneut um künftig mögliche Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und den USA. Dmitrijew habe auch Kremlchef Wladimir Putin über die Kontakte informiert. Details nannte Peskow nicht. Wenn es Ergebnisse gebe, werde die Öffentlichkeit informiert, sagte er.

    Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete unter Berufung auf Kontakte in der Flugsicherheit, dass die Europäer bei Dmitrijews Rückflug Schwierigkeiten mit den Flugrouten gemacht hätten. Wegen der EU-Sanktionen bestehen für russische Maschinen weitgehend Flugverbote, weshalb die Sonderflüge immer direkt ausgehandelt werden müssen. Die Russen beklagen dabei oft Behinderungen und bevorzugen Abu Dhabi für die Treffen.

    Die direkten Verhandlungen der Ukraine und Russlands unter US-Vermittlung waren zuletzt ins Stocken geraten. Beide Seiten warfen sich vor, lieber auf dem Schlachtfeld um einen Sieg zu kämpfen, als am Verhandlungstisch um eine Lösung zu ringen. Vor allem besteht Russland darauf, dass die Ukraine auch jene Gebiete in der Region Donezk aufgibt, die sie weiter unter ihrer Kontrolle hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt solche «Geschenke» ab.

    Der Krieg ist in dieser Woche in sein inzwischen fünftes Jahr gegangenen. Die Ukraine setzt in ihrem Verteidigungskampf vor allem auf weitere Militärhilfen der EU in Milliardenhöhe.

    Kommentare

    User #9561 (nicht angemeldet)

    Peskow schaut immer mal wieder zu tief ins Glas.

    User #1784 (nicht angemeldet)

    Es können noch viele Verhandlungen geführt werde es nützt alles nichts wenn der Kreml nicht kompromissbereit ist und immer nur auf stur stellt.

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