Demonstration

Krawalle bei Demonstration gegen niedrige Renten in Argentinien

Keystone-SDA
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Argentinien,

Bei Protesten gegen niedrige Renten haben sich Demonstranten und Polizisten in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires heftige Auseinandersetzungen geliefert

Argentine photographer Pablo Grillo injured during protest in Buenos Aires
Bei Protesten gegen niedrige Renten haben sich Demonstranten und Polizisten in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires heftige Auseinandersetzungen geliefert - keystone

Die Polizei feuerte Tränengas und Gummigeschosse auf die Protestierenden, die Demonstranten schleuderten Steine auf die Beamten, steckten ein Polizeiauto und mehrere Müllcontainer in Brand, wie die Zeitung «La Nación» berichtete. Die Polizei nahm demnach mindestens 150 Menschen fest, mehrere Personen wurden bei den Krawallen verletzt.

Zahlreiche Fussball-Ultras hatten sich Medienberichten zufolge unter die Demonstranten gemischt. Die sogenannten «Barrabravas» haben in Argentinien grossen Einfluss und verfügen über Kontakte ins kriminelle Milieu. Auch Mitglieder verschiedener linker Gruppierungen und Gewerkschaften beteiligten sich Medienberichten zufolge an den Protesten vor dem Kongressgebäude.

Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei hat dem südamerikanischen Land einen harten Sparkurs verordnet. Die Rentner gehören zu den grössten Verlierern, da ihre Bezüge kaum angehoben werden, während die Lebenshaltungskosten wegen der Inflation immer weiter steigen. Vor allem die Preise für Medikamente waren zuletzt in die Höhe geschossen.

Kommentare

User #1590 (nicht angemeldet)

Schon interessant, wie die Medien den Argentinier Milei, ein Neokapitalist der Extraklasse, in den Himmel hochjubeln. Aber ein Bolsonaro, der eigentlich viel näher am Volk war, zur Hölle wünschte. Die Medien sind auch nur Lobbyisten, die fressen nicht die Hand die sie füttert.

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