Kim Jong Un

    Kim Jong Un: «Bedingungslose» Unterstützung im Ukraine-Krieg

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    Nordkorea,

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Russland erneut volle Unterstützung im Krieg gegen die Ukraine zugesichert.

    Russian Foreign Minister Sergey Lavrov visits North Korea....
    Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un und der russische Aussenmininister Sergej Lawrow überschütten sich mit Komplimenten. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kim sprach bei einem Treffen mit Sergej Lawrow von «bedingungsloser» Solidarität.
    • Bis 14'000 Kim-Soldaten sind schon im Einsatz – 30'000 weitere könnten Folgen.
    • Im Gegenzug soll Nordkorea Lebensmittel, Geld und Raketentechnologie erhalten.

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat bei einem Treffen mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow bekräftigt, Russland bedingungslos im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen.

    Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete, sagte Kim gegenüber Lawrow, dass man «in allen strategischen Fragen die gleichen Ansichten» habe und «die von der russischen Führung getroffenen Massnahmen zur Beseitigung der Ursachen der Ukraine-Krise (...) auch in Zukunft bedingungslos unterstützen» werde.

    Ist Frieden in der Ukraine möglich?

    Das Treffen zwischen Kim und Lawrow war am Samstag in der nordkoreanischen Küstenstadt Wonsan, wo der nordkoreanische Machthaber kürzlich die Fertigstellung einer neuen Ferienanlage zelebriert hatte.

    Nordkorea könnte bald weitere Soldaten nach Russland schicken

    Moskau und Pjöngjang haben im Sommer 2024 bei einem Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Nordkorea eine strategische Partnerschaft besiegelt, die auch militärischen Beistand einschliesst, sollte eines der beiden Länder angegriffen werden.

    Schon zuvor hatte Kim Waffen – vor allem Artillerie und Raketen – für die russische Invasion der Ukraine geschickt. Nach dem Treffen sandte er auch Soldaten zur Rückeroberung der Landstriche im westrussischen Gebiet Kursk, die die Ukrainer zuvor bei einem überraschenden Gegenstoss eingenommen hatten.

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    Wladimir Putin (links) und soll für eine geplante Mega-Offensive auf die Unterstützung von Kim Jong Un zählen können. - keystone

    Nach Schätzungen des ukrainischen und auch des südkoreanischen Geheimdienstes waren bis zu 14'000 nordkoreanische Soldaten an den Gefechten beteiligt. Laut Medienberichten, die sich auf eine Einschätzung des ukrainischen Geheimdienstes berufen, könnte Nordkorea demnächst bis zu 30'000 weitere Soldaten nach Russland entsenden.

    Als Gegenleistung für die Militärhilfe soll Russland dem Vernehmen nach nicht nur Lebensmittel und Gelder liefern, sondern Nordkorea auch bei der technischen Weiterentwicklung von Raketenprogrammen unterstützen. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht.

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    Kommentare

    User #4364 (nicht angemeldet)

    Im moment ist kein ende des Krieges in sicht. Reden wir in 10 jahren nochmals darüber

    User #2284 (nicht angemeldet)

    Der Laferi Lawrow und der Dicke treffen sich. Es lässt tiefblicken, dass Russland überhaupt auf einen solchen "Verbündeten" wie Kim Jong Un zurückgreifen muss... Muss reine Verzweiflung sein!

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