Mount Everest

Karl Egloff hat Rekordversuch am Mount Everest abgebrochen

Maja Bojic
Maja Bojic

Nepal,

Karl Egloff hat seinen Everest-Rekordversuch nach rund 20 Stunden in der Todeszone abgebrochen. Auslöser war der Gesundheitszustand seines Partners.

Mount Everest Karl Egloff
Karl Egloff hat seinen Rekordversuch am Mount Everest nach rund 20 Stunden in der Todeszone vorzeitig abgebrochen. (Archivbild) - depositphotos

Der schweizerisch-ecuadorianische Speedbergsteiger Karl Egloff hat seinen Rekordversuch am Mount Everest vorzeitig beendet. Auf rund 7903 Metern kehrte er um und erreichte später das Basislager, berichtet das «SRF».

Karl Egloff war am 26. Mai um 16 Uhr Ortszeit vom Basislager auf 5346 Metern gestartet. Der Versuch sah vor, den Berg in unter 24 Stunden zu besteigen und wieder zurückzukehren, so die «blue News».

Würdest du gerne mal den Mount Everest besteigen?

Der Aufstieg verlief zunächst planmässig. Nach 13 Stunden und 41 Minuten erreichte Egloff die Höhe von 7903 Metern.

Karl Egloff bricht Everest-Versuch nach 20 Stunden in Todeszone ab

Nach insgesamt 24,23 Kilometern und 20 Stunden und 45 Minuten traf er wieder im Basislager ein, schreibt das «SRF». Der Versuch wurde damit im oberen Bereich der sogenannten Todeszone beendet.

Grund für den Abbruch war der «blue News» zufolge der Gesundheitszustand seines langjährigen Partners Nicolas Miranda. Dieser habe sich in der Höhe nicht wohlgefühlt, weshalb beide gemeinsam entschieden hätten umzukehren.

Egloff erklärte laut dem «SRF», am Berg müssten viele Faktoren zusammenpassen und die Gesundheit habe Vorrang gehabt. Die Entscheidung sei gemeinsam und kontrolliert getroffen worden.

Vorbereitung unter Extrembedingungen

Dem Rekordversuch ging eine lange Vorbereitung voraus. Laut der «blue News» absolvierte Egloff ein mehrwöchiges Akklimatisierungsprogramm in Nepal sowie intensives Training in grosser Höhe.

Bereits im Vorjahr war ein ähnlicher Versuch auf rund 7000 Metern gescheitert, berichtet die «FR». Damals verhinderten Wetterbedingungen und Überlastung der Route den erfolgreichen Gipfelsturm.

Karl Egloff
Karl Egloff erreichte auf rund 7900 Metern die Umkehr und kehrte später ins Basislager zurück. - Karl Egloff

Egloff verfolgt weiterhin das Ziel, alle sieben Kontinentalgipfel ohne Flaschensauerstoff in Rekordzeit zu besteigen. Weitere Expeditionen zur Carstensz-Pyramide und zum Mount Vinson stehen bereits im Plan.

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Kommentare

User #2499 (nicht angemeldet)

der soll mal was gscheites arbeiten,solche rekorde sind für nichts

User #3652 (nicht angemeldet)

Was für ein Rekord ? Hans Kammerlander gelang es im Mai 1996 (vor 30 Jahren!) den Everest in 16 Stunden und 40 Minuten zu besteigen und mit Ski wieder abzufahren ..... gesamte Zeit unter 24 Stunden .....

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