Joe Biden verurteilt Haftbefehl gegen Netanjahu

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    US-Präsident Joe Biden kritisiert den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

    Joe Biden verurteilt Anklage
    Joe Biden hat seinem Unmut über den Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu Luft gemacht. - keystone

    Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat Haftbefehle gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Ex-Verteidigungsminister Joaw Galant erlassen. Die Richter in Den Haag werfen ihnen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gaza-Krieg vor.

    US-Präsident Joe Biden reagierte verständnislos auf diese Entscheidung. «Die Ausstellung von Haftbefehlen durch den Internationalen Strafgerichtshof gegen israelische Politiker ist empörend», teilte Biden mit.

    Joe Biden bekräftigt Unterstützung

    Joe Biden betonte, dass Israel und die Hamas nicht gleichwertig seien. Er bekräftigte die Unterstützung der USA für Israel.

    «Wir werden immer an der Seite Israels stehen, wenn seine Sicherheit bedroht ist», erklärte der US-Präsident. Die USA erkennen, wie Israel, den Internationalen Strafgerichtshof grundsätzlich nicht an.

    Porträt von Benjamin Netanjahu
    Gegen Israels Premier Benjamin Netanjahu wrude aufgrund von Verbrechen gegen die Menschlichkeit Strafbefehl erhoben. - keystone

    Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats der USA äusserte Zweifel an der Zuständigkeit des Strafgerichtshofs in dieser Angelegenheit. Laut «Deutschlandfunk» sprach er von beunruhigenden Verfahrensfehlern.

    Weitere Haftbefehle

    Der IStGH ist bei der Durchsetzung seiner Beschlüsse auf die Kooperation der 124 Mitgliedstaaten angewiesen. Weder die USA noch Israel gehören zu den Unterzeichnerländern des Römischen Statuts, der Rechtsgrundlage des Gerichts.

    Die Haftbefehle richten sich nicht nur gegen israelische Politiker. Auch gegen den Militärchef der Hamas, Mohammed Deif, wurde ein Haftbefehl erlassen.

    Ihm werden ebenfalls Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Israel erklärte Deif nach einem Luftangriff im Juli für tot – die Hamas hatte sich dazu bislang nicht geäussert.

    Reaktionen der Republikaner

    Die Republikaner nutzen derzeit die juristischen Probleme von Hunter Biden, dem Sohn des US-Präsidenten, für politische Angriffe. Hunter Biden hatte sich kürzlich in einem Steuerverfahren schuldig bekannt.

    Die republikanische Abgeordnete Elise Stefanik kritisierte: «Es ist der Inbegriff für die Politisierung und der als Waffe missbrauchten Justizbehörde».

    Joe Biden hat mehrfach klargestellt, dass er seinen Sohn nicht begnadigen oder dessen Strafe abmildern werde. Die Sprecherin des Weissen Hauses betonte, dass dies weiterhin gelte.

    Kommentare

    User #4039 (nicht angemeldet)

    Die Biden-Administration verurteilte jedwede militärische Intervention und verkaufte ihre fragwürdige Haltung noch als Recht auf Selbstverteidigung. 😆

    User #4621 (nicht angemeldet)

    Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus

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