Ramadan

    Jerusalem: Verstärkte Sicherheit vor Ramadan-Freitagsgebet

    Keystone-SDA
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    Israel,

    Israel hat die Sicherheit auf dem Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) vor dem ersten Freitagsgebet des Ramadan erhöht.

    Tempelberg
    Israelische Polizisten eskortieren eine Gruppe jüdischer Männer zum Tempelberg in der Altstadt von Jerusalem - im Hintergrund die Al-Aqsa-Moschee. (Archivbild) - dpa

    Aus Sorge vor Gewalt hat Israel die Sicherheitsmassnahmen vor dem ersten Freitagsgebet des muslimischen Fastenmonats Ramadan deutlich verstärkt. Um einen geordneten Ablauf des traditionellen Gebets auf dem Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) in der Jerusalemer Altstadt zu ermöglichen, sollten rund 3000 Sicherheitskräfte im Einsatz seien, teilte die Polizei mit. Nach Medienberichten soll die Zahl der muslimischen Betenden auf 10'000 beschränkt werden.

    Die islamistische Palästinenserorganisation Hamas hatte zuvor zu Konfrontationen in der Stadt aufgerufen. Der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist die drittheiligste Stätte im Islam. Für Juden ist der Tempelberg mit der Klagemauer die heiligste Stätte, weil an dem Ort früher zwei jüdische Tempel standen.

    Geschichte trifft Gegenwart

    Der Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt steht unter muslimischer Verwaltung, während Israel für die Sicherheit zuständig ist. In der Vergangenheit war es in Jerusalem während des Ramadan bereits vermehrt zu Spannungen und Gewalt gekommen.

    Wegen des Gaza-Kriegs und israelischer Militäreinsätze sowie Siedlergewalt im besetzten Westjordanland ist die Lage in diesem Jahr besonders gespannt.

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    Kommentare

    User #5425 (nicht angemeldet)

    Muss Ramadan wirklich sein?!!

    User #1534 (nicht angemeldet)

    Israel macht sich Sorge um Gewalt, einen schlechtern Witz gibt's fast nicht.

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    Ben-Gvir

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