Israels Armee: Vier Hamas-Mitglieder im Gazastreifen getötet
Israels Armee hat trotz geltender Waffenruhe eigenen Angaben zufolge vier Hamas-Mitglieder im Norden des Gazastreifens getötet. Medizinische Kreise hatten zuvor neun Tote bei israelischen Angriffen auf Wohnungen in der Stadt Gaza in der Nacht zu Donnerstag gemeldet. Unter den Toten sind den Angaben zufolge auch die vier nun von Israel genannten Palästinenser sowie vier Angehörige von einem der Männer. Zudem sei dessen neun Jahre alte Tochter verletzt worden.

Laut Israels Armee gehörten alle vier Männer zum sogenannten «Allgemeinen Sicherheitsapparat» der Hamas. Dieser schütze unter anderem hochrangige Hamas-Leute und koordiniere deren Treffen, teilten das israelische Militär sowie der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet am Abend mit. Die vier hätten der Terrororganisation dabei geholfen, wieder auf die Beine zu kommen. Die Armee habe vor den Angriffen Schritte unternommen, um die Zivilbevölkerung zu schonen und etwa präzise Munition eingesetzt, hiess es weiter.
Die Hamas bestätigte zunächst nicht, dass es sich bei den vier getöteten Männern um Mitglieder der Islamistenorganisation gehandelt habe.
Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.
Offiziell gilt seit Oktober vergangenen Jahres eine Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der Hamas. Dennoch kommt es immer wieder zu israelischen Angriffen und bewaffneten Zwischenfällen.














