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    Israelische Luftwaffe greift Häfen im Jemen an

    Keystone-SDA
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    Die israelische Armee berichtete, dass bei ihren Angriffen im Westen Jemens Einrichtungen der Huthi in den Häfen von Hudaida und Salif getroffen wurden.

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    Ziel des israelischen Gegenangriffs: Der Hafen von Hudaida im Jemen. (Archivbild) - dpa

    Wie die israelische Armee mitteilte, waren die Ziele der Angriffe Einrichtungen der vom Iran unterstützten Huthi in den Häfen von Hudaida und Salif im Westen des Landes. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Zuletzt flog Israels Luftwaffe vor etwa zehn Tagen Angriffe in dem Land im Süden der Arabischen Halbinsel.

    Die beiden Häfen würden für «terroristische Aktivitäten» genutzt, hiess es von der Armee. Über sie seien in der Vergangenheit Waffen transportiert worden. Israel warf den Huthi vor, zivile Infrastruktur «systematisch und zynisch» auszunutzen.

    In der Mitteilung hiess es weiter, die Armee werde «jegliche feindliche Aktivität» in den beiden Häfen auch weiterhin verhindern wollen. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

    Aufforderung zur Evakuierung

    Am Mittwoch forderte Israel Menschen im Jemen auf, die Gebiete um die Häfen von Hudaida, Salif und Ras Issa zu verlassen. Bereits wenige Tage zuvor hatte das Militär eine ähnliche Evakuierungsaufforderung veröffentlicht. Zu ihrer eigenen Sicherheit sollten sie sich von den Häfen fernhalten, hiess es.

    Offizielle Angaben zu israelischen Angriffen im Anschluss dort gab es aber nicht. Seit Beginn des Gaza-Krieges im Oktober 2023 greifen die Huthi Israel regelmässig mit Raketen und Drohnen an – als Ausdruck ihrer Solidarität mit der islamistischen Hamas.

    In den vergangenen Tagen ertönten in verschiedenen Regionen Israels Sirenen. Vor knapp zwei Wochen schlug eine Huthi-Rakete auf dem Gelände des internationalen Flughafens Ben Gurion in Tel Aviv ein.

    Drohung gegen Huthi-Führung

    Verteidigungsminister Israel Katz drohte den Huthi nun, auch die führenden Köpfe der vom Iran unterstützten Miliz angreifen zu wollen. «Wenn die Huthi weiter Raketen auf den Staat Israel abfeuern, werden sie schmerzhafte Schläge erleiden», schrieb Katz auf der Plattform X.

    So wie man die Anführer der Hamas und Hisbollah getötet habe, werde auch der Huthi-Anführer Abdul-Malik al-Huthi gejagt und eliminiert werden.

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