Irans Führer nennt Kampfeinsätze der USA und Israels Verbrechen

    Keystone-SDA
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    Irans Führer Chamenei fordert die islamische Welt auf, sich gegen US- und israelische Militäraktionen zu stellen.

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    Ajatollah Ali Chamenei, der Oberste Religionsführer im Iran. (Archivbild) - dpa

    Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Chamenei, hat die islamische Welt aufgerufen, sich gemeinsam mit seinem Land gegen die Kampfeinsätze der USA und Israels in der Region zu stellen. Chamenei sprach in einer Fernsehbotschaft anlässlich des persischen Neujahrs von Verbrechen der USA im Jemen sowie einer Mitverantwortung für Israels Militäraktionen im Gazastreifen.

    Die islamische Welt solle sich gemeinsam mit dem Iran «gegen diese katastrophalen und unmenschlichen Aktionen» stellen. Das US-Militär greift auf Befehl von Präsident Donald Trump seit Samstag massiv Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen an.

    Huthi-Miliz als Teil des iranischen Widerstands

    Die USA wollen die Angriffe Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge erst einstellen, wenn die Miliz ihrerseits ihre Attacken auf die Schifffahrt beendet. Die Huthi hatten vor wenigen Tagen angekündigt, Angriffe auf Schiffe im Roten Meer wieder aufzunehmen.

    Sie wollen damit nach eigenen Angaben ein Ende der Blockade des Gazastreifens durch Israel erreichen. Die Huthi-Miliz gehört gemeinsam mit der libanesischen Hisbollah-Miliz zur sogenannten «Widerstandsfront» des Irans gegen den Erzfeind Israel.

    Trumps Vorschlag für neue Atomverhandlungen mit dem Iran – einigen Berichten zufolge mit einem Ultimatum von zwei Monaten verbunden – wies Chamenei bislang zurück. Auch seine Neujahrsbotschaft signalisierte laut Beobachtern eine erneute Absage an Trump.

    Kommentare

    User #5923 (nicht angemeldet)

    Waffenruhe zum 1000 mal Ignoriert und 1100 Fadenscheinige Gründe für erneute Angriffe aus dem Ärmel geschüttelt Resultat 600 Tote inkl. Frauen mit Kinder

    User #6544 (nicht angemeldet)

    Verbrechen ist auch, wenn man gezwungen wird etwas unnötiges zu tragen oder wenn man jemanden die Hand nicht gibt.

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    Zerstörungen im Gazastreifen
    Laut Zivilschutz

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